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Webalizer
Definition: Web Analytics Software, die Statistiken zur Verfügung stellt

Webalizer ist eine Web Analytics Software, die mit Logdateianalyse arbeitet und unter der GPL steht. Angeregt wurde das Projekt im Jahre 1997 durch Bradford L. Barrett. Die vom Webalizer generierten Statistiken enthalten üblicherweise folgende Informationen: Anfragen, Besuche, Verweise, Länder der Besucher und Menge der ausgelieferten Daten. Diese Statistiken können sowohl grafisch als auch textuell betrachtet werden und sind auf unterschiedlichen Zeitskalen (Stunden, Tage, Monate, Jahre) dargestellt.

Webalizer produziert standardmäßig zwei verschiedene Auswertungen, einen Jahresüberblick und eine detaillierte Monatsauswertung für jeden ausgewerteten Monat.

Der Jahresüberblick enthält Informationen über die Anzahl von Seitenzugriffen (hits), Datei- und Seitenabrufe (file and page requests), zugreifende Rechner (hosts) sowie die Anzahl ihrer Zugriffe (visits), sowie den täglichen Durchschnitt dieser Werte für jeden Monat. Zu der Auswertung gehört auch eine graphische Jahreszusammenfassung.

Jede der Monatsauswertungen wird als einzelne HTML-Seite aufgebaut, die zum einen eine monatliche Übersicht der genannten Werte (Gesamtanzahl der Hits, File/Page Requests, Visits, Hosts, etc.), zum anderen eine tägliche Zusammenfassung dieser Werte für jeden Tag des Monats, eine stundenweise Zusammenfassung für jede Stunde jedes Tages, eine Übersicht nach den abgerufenen Seiten mit ihrer URL, eine nach ihrer IP-Adresse gegliederte Übersicht der zugreifenden Rechner, eine Übersicht über Anfangs- und Ausstiegs-URL, aus der die am meisten verwendeten Einstiegs- und End-URL's des Servers ersichtlich sind, eine Referrer-Übersicht, aus der die URL's der Seiten zu ersehen sind, von denen aus der der Zugriff bzw. die Weiterleitung erfolgt ist, eine Übersicht über die verwendeten Suchbegriffe, eine Übersicht über die für den Zugriff verwendeten Webbrowser sowie eine Übersicht über die Länder, aus denen der Zugriff auf die Webseiten erfolgt ist. Jede der vorstehend beschriebenen Standard-HTML-Auswertungen benennt die zwanzig häufigsten Einträge für jeden auszuwertenden Parameter, beispielsweise die zwanzig am häufigsten aufgerufenen Seiten (URLs). Die Zahl der tatsächlich aufgeführten Zeilen in jeder dieser Auswertungen lässt sich über die Konfiguration beeinflussen. Webalizer lässt sich auch so konfigurieren, das er separate Auswertungen für jeden Parameter erzeugt, die beispielsweise jeden einzelnen Nutzer der Website oder alle angeforderten URL-Adressen aufführen.

Zusätzlich zu den in HTML generierten Berichten kann der Webalizer auch so konfiguriert werden, dass er durch Kommata begrenzte Dateien (CSV) erzeugt, die alle in einem Bericht verwendeten Daten in reiner Textform enthalten. Diese Dateien kann man in Tabellenkalkulationsprogramme oder Datenbanken einlesen und dort weiter auswerten.

Zitiert aus: Seite „Webalizer“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 14. August 2009, 15:13 UTC. URL: de.wikipedia.org/w/index.php (Abgerufen: 10. September 2009, 08:35 UTC)

WebDAV
Definition: Zur Bereitstellung von Dateien im Internet. Zugriff auf Daten wie auf eine Online-Festplatte.

WebDAV (Web-based Distributed Authoring and Versioning) ist ein offener Standard zur Bereitstellung von Dateien im Internet. Dabei können Benutzer auf ihre Daten wie auf eine Online-Festplatte zugreifen.

Technisch gesehen ist WebDAV eine Erweiterung des Protokolls HTTP/1.1, die bestimmte Einschränkungen von HTTP aufhebt. Bisher kennt man aus Online-Formularen meist nur die Möglichkeit, einzelne Dateien hochzuladen (HTTP-POST). Mit WebDAV können ganze Verzeichnisse übertragen werden. Zudem ist eine Versionskontrolle spezifiziert.

Durch die enorme Verbreitung des World Wide Webs zählt der von HTTP genutzte Port 80 zu den Ports, die bei Firewalls in der Regel nicht blockiert werden. Während bei anderen Übertragungsmethoden wie dem File Transfer Protocol (FTP) oder SSH (in Verbindung mit scp oder SFTP) vielfach zusätzlich Ports der Firewall geöffnet werden müssen, ist dies bei WebDAV nicht nötig, da dies auf HTTP aufbaut und daher nur Port 80 benötigt. Das Öffnen von zusätzlichen Ports einer Firewall erhöht den Zeit- und Arbeitsaufwand für Systemadministratoren und birgt unter Umständen zusätzliche Sicherheitsrisiken.

Zitiert aus: Seite „WebDAV“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 23. April 2009, 18:24 UTC. URL: de.wikipedia.org/w/index.php (Abgerufen: 10. September 2009, 09:11 UTC)

Webhosting
Definition: Bereitstellung von Webspace sowie die Unterbringung (Hosting) von Webseiten auf dem Webserver

Unter Webhosting oder auch Nethosting versteht man die Bereitstellung von Webspace sowie die Unterbringung (Hosting) von Webseiten auf dem Webserver eines Internet Service Providers (ISP).

Der Webhoster genannte Provider stellt, üblicherweise gegen Bezahlung, seine Ressourcen zur Verfügung. Zu diesen Ressourcen gehören insbesondere Bereitstellung und Betrieb von Host, Webserver und deren Netzwerkanbindung.

Der Leistungsumfang von Webhosting-Angeboten variiert erheblich. Die Angebote beginnen mit einer einfachen Webpräsenz über Server mit Skriptsprachenunterstützung (z. B. CGI, PHP) und Datenbank-Backend (z. B. MySQL) bis hin zu Paketen, die ein Web Content Management System beinhalten (z. B. Typo3, Joomla!), Monitoring, Datensicherung, statistischen Auswertungen, Lastverteilung oder Hochverfügbarkeit.

Seite „Webhosting“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 8. September 2009, 10:31 UTC. URL: de.wikipedia.org/w/index.php (Abgerufen: 10. September 2009, 10:46 UTC)

Webmail
Definition: Anwendung im Internet um Emails abzurufen und zu versenden

Als Webmail werden Dienste im World Wide Web bezeichnet, die die Verwaltung von Emails mit einem Webbrowser ermöglichen. Standardmäßig sind ein Adressbuch und Dateiverzeichnis integriert. Immer mehr Webmail-Anwendungen bieten Groupware-Funktionalitäten an. Viele Internetserviceprovider bieten Webmail als Ergänzung zu ihrem Service an, bei Freemail-Anbietern wird die Nutzung meist über Werbung finanziert.

Vorteilhaft sind die geringen Anforderungen, da Emails von jedem Computer mit Internetanbindung und Webbrowser verfügbar sind.

Zitiert aus: Seite „Webmail“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 30. August 2009, 13:12 UTC. URL: de.wikipedia.org/w/index.php (Abgerufen: 10. September 2009, 07:28 UTC)

Webspace
Definition: Webspeicher zur Speicherung von Webseiten, Bildern und Dokumenten im Internet

Der Begriff Webspace beschreibt einen Speicherplatz für Dateien auf einem Server, auf den über das Internet dauerhaft zugegriffen werden kann. Webspace wird von Internetdienstanbietern angeboten, um Kunden zu ermöglichen, Dokumente und Datenbestände (wie z. B. Musikdateien), Internetpräsenzen oder Teile solcher zu speichern und zu veröffentlichen. Das Bereitstellen von Webspace wird Webhosting oder auch Nethosting genannt.

Webspace ist ein Produkt, das in der Regel durch seine Menge an Speicherplatz, eine Datenverkehr-Höchstgrenze und Sonderfunktionen wie serverseitig ausführbare Skriptsprachen (vgl. PHP, Perl, Python, ASP) charakterisiert wird.

Meist wird Webspace zusammen mit einer Domain im Rahmen eines Laufzeitvertrages angeboten. Die Preise und angebotene Leistungen variieren dabei stark. Kostenfreie Anbieter arbeiten zur Finanzierung meist mit Werbebannern oder Pop-up-Werbefenstern.

Zitiert aus: Seite „Webspace“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 22. März 2009, 13:34 UTC. URL: de.wikipedia.org/w/index.php (Abgerufen: 10. September 2009, 07:00 UTC)

Webspeicher
Definition: Webspeicher zur Speicherung von Webseiten, Bildern und Dokumenten im Internet

Der Begriff Webspace beschreibt einen Speicherplatz für Dateien auf einem Server, auf den über das Internet dauerhaft zugegriffen werden kann. Webspace wird von Internetdienstanbietern angeboten, um Kunden zu ermöglichen, Dokumente und Datenbestände (wie z. B. Musikdateien), Internetpräsenzen oder Teile solcher zu speichern und zu veröffentlichen. Das Bereitstellen von Webspace wird Webhosting oder auch Nethosting genannt.

Webspace ist ein Produkt, das in der Regel durch seine Menge an Speicherplatz, eine Datenverkehr-Höchstgrenze und Sonderfunktionen wie serverseitig ausführbare Skriptsprachen (vgl. PHP, Perl, Python, ASP) charakterisiert wird.

Meist wird Webspace zusammen mit einer Domain im Rahmen eines Laufzeitvertrages angeboten. Die Preise und angebotene Leistungen variieren dabei stark. Kostenfreie Anbieter arbeiten zur Finanzierung meist mit Werbebannern oder Pop-up-Werbefenstern.

Zitiert aus: Seite „Webspace“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 22. März 2009, 13:34 UTC. URL: de.wikipedia.org/w/index.php (Abgerufen: 10. September 2009, 07:00 UTC)

wildcard
Definition: Platzhalter für andere Zeichen

Wildcard (engl. für die Spielkarte „Joker“) ist ein Fachausdruck aus dem Computerbereich und bezeichnet einen Platzhalter für andere Zeichen.

Viele Kommandozeileninterpreter und andere Programme erlauben den Einsatz solcher Platzhalter, um beispielsweise Gruppen von Dateien oder Dateien, deren Namen man nicht genau kennt, anzusprechen. Auch Suchfunktionen in Texteditoren kennen derartige Platzhalter.

Seite „Wildcard (Informatik)“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 7. September 2009, 04:36 UTC. URL: de.wikipedia.org/w/index.php (Abgerufen: 10. September 2009, 11:02 UTC)

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