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Server
Definition: Computer, auf dem eine Server-Software oder eine Gruppe von Server-Programmen laufen, die grundlegende Dienste bereitstellt. Beispiele: Mailserver, Webserver oder Applikationsserver.

Der Begriff Server (engl. für Diener) bezeichnet entweder eine Software (Programm) im Rahmen des Client-Server-Modells oder eine Hardware (Computer), auf der diese Software (Programm) im Rahmen dieses Konzepts abläuft.

  • Ein Server (Software) ist ein Programm, das mit einem anderen Programm, dem Client (engl. = Kunde), kommuniziert, um ihm Zugang zu speziellen Dienstleistungen (genannt Dienste) zu verschaffen.
  • Ein Server (Hardware) ist ein Computer, auf dem ein oder mehrere Server (Software) laufen.

Für die Server-Hardware wird in der Fachsprache auch der Begriff Host benutzt. Für den Server als Software-Begriff gibt es keine weitere Bezeichnung. Ob es sich bei einem Server um einen Host oder um eine Software handelt, ist daher nur aus dem Kontext oder mit Hintergrundwissen erkennbar.

Der Begriff Server als Hardware wird verwendet:

 

  • als Bezeichnung für einen Rechner, auf dem eine Server-Software oder eine Gruppe von Server-Programmen laufen, die grundlegende Dienste bereitstellt. Beispiele: Mailserver, Webserver oder Applikationsserver.
  • als Bezeichnung für einen Computer, dessen Hardware auf Serveranwendungen abgestimmt ist, teils durch spezifische Leistungsschwerpunkte (z. B. hoher I/O-Durchsatz, großer Arbeitsspeicher, viele CPUs, aber unbedeutende Grafikleistung).
  • Serverfarm
  • Server-Rack
  • Bladeserver

Zitiert aus: Seite „Server“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 21. August 2009, 12:52 UTC. URL: de.wikipedia.org/w/index.php (Abgerufen: 10. September 2009, 07:24 UTC)

Serverhousing
Definition: Unterbringung und Netzanbindung eines Kundenservers im Rechenzentrum eines Internet Service Providers

Als Serverhousing (oder auch Serverhoming) bezeichnet man die Unterbringung und Netzanbindung eines Kundenservers im Rechenzentrum eines Internet Service Providers (ISP). Zentraler Vorteil ist in der Regel die wesentlich höhere Datenübertragungsrate, die durch ein Glasfasernetz an diesem Standort gewährleistet ist.

Die Unterbringung der Geräte erfolgt in speziell für diesen Zweck konzipierten Räumen (meist klimatisiert, videoüberwacht und alarmgesichert). Gaslöschanlagen und eine mehrfach abgesicherte unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV) gehören in der Regel zur Standardausstattung von großen Datenzentren. Treten Komplikationen bei einem Server auf, so ist meist rund um die Uhr qualifiziertes Servicepersonal vor Ort, um Probleme zu beheben. Aufgrund dieser Maßnahmen kann von einer hohen Verfügbarkeit der Server ausgegangen werden.

Seite „Serverhousing“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 18. August 2009, 07:40 UTC. URL: de.wikipedia.org/w/index.php (Abgerufen: 10. September 2009, 10:53 UTC)

Setup
Definition: Einrichtung

Der Begriff Setup kommt vom englischen to set up (zu deutsch: aufbauen, montieren).

SGC
Begriff für: SSL-Zertifikat kompatibel auch mit alten Browsern (Z.B. Internet Explorer 4 und Nestcape 4.06)

Das SGC SuperCert ist das leistungsstärkste Verschlüsselungszertifikat von thawte. Es bietet automatische Sicherheitserhöhung auf ein Mindestlevel mit 128-Bit-Verschlüsselung, sogar wenn Ihre Kunden alte Browser-Versionen (IE 4.X oder Netscape 4.06 und später) mit begrenzter 40-Bit- oder 56-Bit-Verschlüsselungsleistung verwenden. Die 256-Bit-Verschlüsselung lässt sich aktivieren, wenn die Browser-Leistung Ihres Kunden sowie die auf Ihrem Webserver installierten Krypto-Algorithmen beide 256-Bit-kompatibel sind.

SMS
Definition: Telekommunikationsdienst zur Übertragung von Textnachrichten

Short Message Service (engl. für „Kurznachrichtendienst“, Abk. SMS) ist ein Telekommunikationsdienst zur Übertragung von Textnachrichten. Er wurde zuerst für den GSM-Mobilfunk entwickelt und ist nun in verschiedenen Ländern auch im Festnetz als Festnetz-SMS verfügbar.

Zitiert aus: Seite „Short Message Service“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 22. August 2009, 20:07 UTC. URL: de.wikipedia.org/w/index.php (Abgerufen: 10. September 2009, 09:54 UTC)

SMTP
Definition: Protokoll zum Senden von Emails

Das Simple Mail Transfer Protocol (SMTP, zu deutsch etwa Einfaches E-Mail-Sendeverfahren) ist ein Protokoll der Internetprotokollfamilie, das zum Austausch von E-Mails in Computernetzen dient. Es wird dabei vorrangig zum Einspeisen und zum Weiterleiten von E-Mails verwendet. Zum Abholen von Nachrichten kommen andere, spezialisierte Protokolle wie POP3 oder IMAP zum Einsatz. SMTP-Server nehmen traditionell Verbindungen auf Port 25 („smtp“) entgegen. Neuere Server benutzen auch Port 587, um für authentifizierte Benutzer Mail entgegenzunehmen, die an andere Mailserver ausgeliefert werden muss („submission“). Damit soll Spam vermieden werden.

Die Abwicklung des SMTP-Verfahrens wird meist für den Anwender unsichtbar durch sein Mailprogramm vorgenommen, den sogenannten Mail User Agent (MUA). Dieses Programm verbindet sich zu einem SMTP-Server, dem Mail Submission Agent (MSA), der die Mail über ggf. weitere SMTP-Server, sogenannte Mail Transfer Agents (MTA), zum Ziel transportiert. Da SMTP als Protokoll zum Transport von lokal erstellten Mails zwischen Servern konzipiert wurde, übernahm dabei ursprünglich ein einzelner Server auf Port 25 („smtp“) die Rolle von MSA und MTA. Der dedizierte Port 587 („submission“) für MSAs wurde erst 1998 eingeführt, um den unterschiedlichen Anforderungen beider Aufgaben gerecht zu werden: Ein MSA akzeptiert ausdrücklich nur Nachrichten berechtigter Nutzer und bereitet sie vor der Einspeisung in das Mailsystem gegebenenfalls standardkonform auf. Wegen der nahen Verwandtschaft beider Dienste wird die Funktionalität von MSA und MTA üblicherweise immer noch von nur einem Programm, das dann auf beiden Ports Verbindungen annimmt, bereitgestellt.

Seite „Simple Mail Transfer Protocol“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 2. September 2009, 10:57 UTC. URL: de.wikipedia.org/w/index.php (Abgerufen: 10. September 2009, 09:39 UTC)

Spam
Definition: Unerwünschte Mails

Als Spam oder Junk (englisch für ‚Abfall‘ oder ‚Plunder‘) werden unerwünschte, in der Regel auf elektronischem Weg übertragene Nachrichten bezeichnet, die dem Empfänger unverlangt zugestellt werden und häufig werbenden Inhalt haben. Dieser Vorgang wird Spamming oder Spammen genannt, der Verursacher Spammer.

Zitiert aus: Seite „Spam“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 9. September 2009, 11:06 UTC. URL: de.wikipedia.org/w/index.php (Abgerufen: 10. September 2009, 07:13 UTC)

SPF
Begriff für: Sender Policy Framework

SPF ist ein Protokoll, mit dem ein Domaininhaber festlegen kann, welche IP-Adressen E-Mails im Namen seiner Domain verschicken dürfen und steht für "Sender Policy Framework". Wenn jemand also eine Mail erhält, die behauptet von der Domain meinedomain.de versendet worden zu sein, so kann man mittels SPF prüfen, ob dies wirklich der Fall ist. Wenn die entsprechende IP-Adresse nicht durch den SPF-Eintrag autorisiert wurde, so ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass die versendete E-Mail ohne Zustimmung des Domaininhabers verschickt wurde.

Die Deutung dieser Information liegt letztlich immer im Verantwortungsbereich des Empfängers, ein fehlgeschlagener SPF-Test ist jedoch definitiv ein sehr deutliches Indiz für Spam.

SSH
Definition: Verschlüsselte Netzwerkverbindung mit einem entfernten Computer herstellen

Secure Shell oder SSH bezeichnet sowohl ein Netzwerkprotokoll als auch entsprechende Programme, mit deren Hilfe man auf eine sichere Art und Weise eine verschlüsselte Netzwerkverbindung mit einem entfernten Computer herstellen kann. Häufig wird diese Methode verwendet, um sich eine entfernte Kommandozeile quasi auf den lokalen Rechner zu holen, das heißt auf der lokalen Konsole werden die Ausgaben der entfernten Konsole ausgegeben und die lokalen Tastatureingaben werden an den entfernten Rechner gesendet. Hierdurch wird der Effekt erreicht, als säße man vor der entfernten Konsole. Die neuere Protokoll-Version SSH2 bietet weitere Funktionen wie Datenübertragung per SFTP.

SSH ermöglicht eine sichere, authentifizierte und verschlüsselte Verbindung zwischen zwei Rechnern über ein unsicheres Netzwerk. Dadurch dient es unter anderem als Ersatz für die Vorgänger rlogin, telnet und rsh; diese übertragen jeglichen Netzverkehr, darunter auch die Passwörter, unverschlüsselt.

Das ursprüngliche Anwendungsgebiet ist das Anmelden an entfernten Rechnern über ein Netzwerk (meistens das Internet), doch insbesondere SSH-2 ist nicht nur auf Terminalfunktionen beschränkt.

 

  • SFTP und SCP bieten kryptographisch sichere Alternativen zu FTP und rcp.
  • X11 kann über ssh transportiert und somit gesichert werden
  • Über SSH können beliebige TCP/IP-Verbindungen getunnelt werden (Portweiterleitung); dabei wird jeweils ein einzelner Port von einem entfernten Server auf den Client weitergeleitet oder umgekehrt. So kann etwa eine ansonsten unverschlüsselte VNC-Verbindung abgesichert werden.
  • Ein SSH-Client kann sich wie ein SOCKS-Server verhalten und ermöglicht somit einen automatisierten Zugriff auf entfernte Rechner durch den SSH-Tunnel, etwa zum Umgehen einer Firewall.
  • Über SSHFS kann ein entferntes Dateisystem auf dem lokalen Rechner gemountet werden.
  • Wenn der Server A dem Server B ohne interaktive Eingabe des Passworts SSH-Zugriff gestatten soll, trägt man den öffentlichen Schlüssel von B in die Schlüsseldatei (authorized_keys) der SSH-Konfiguration von A ein. Dann kann B z. B. von der Kommandozeile via SSH auf A Kommandos ausführen oder mit SCP eine Datensicherung durchführen. Wenn zusätzlich unterschiedliche Benutzer verwendet werden sollen, also zum Beispiel der Server A unter dem Nutzer alpha für den Nutzer beta auf Rechner B den SSH-Zugriff ohne interaktive Passwort-Eingabe gestatten soll, ist der öffentliche Schlüssel des Nutzers beta auf dem Server B an die Schlüsseldatei (authorized_keys) des Nutzers alpha auf dem Server A anzuhängen.
  • Mit „ssh-keyscan“ kann der öffentliche Schlüssel eines entfernten Rechners ausgelesen werden. Damit kann man unter zur Hilfenahme des zugehörigen Public-Keys z. B. feststellen, ob die IP-Adresse und/oder der DNS-Eintrag eines SSH-Servers manipuliert worden ist.

Damit lassen sich nun grundsätzlich drei Anwendungsszenarien darstellen:

 

  • Secure System Administration (Sichere Systemverwaltung) zur Absicherung der Fernverwaltung von Servern. Ersetzt telnet, rlogin etc.
  • Secure File Transfer (Sicherer Dateitransfer) zur Herstellung sicherer, automatisierter und interaktiver Dateitransfers.
  • Secure Application Tunneling (Sicheres Tunneln) zum transparenten Schutz TCP/IP-basierender Anwendungen als „End-to-End-Security“.

Zitiert aus: Seite „Secure Shell“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 8. September 2009, 06:34 UTC. URL: de.wikipedia.org/w/index.php (Abgerufen: 10. September 2009, 09:34 UTC)

 

 

SSI
Definition: Server Side Includes: einfache Programmiersprache für HTML-Seiten

Server Side Includes (dt.: Serverseitige Einbindungen), auch bekannt als SSI, sind in (meist HTML-) Dokumente eingebettete, einfach zu nutzende Scriptbefehle, die auf dem Webserver ausgeführt werden, bevor das Dokument an den Client ausgeliefert wird. Sie stellen eine einfacher zu verwendende Alternative zu Programmen/Scripten dar, die das ganze Dokument dynamisch generieren.

Mit SSI kann der statische Inhalt einer Datei oder die dynamische Ausgabe eines Programms/Skriptes in ein Dokument eingefügt werden. Die zur Verfügung stehenden Befehle sind bewusst spartanisch gehalten: Fallunterscheidungen, Variablen speichern und ausgeben, CGI-Programme ausführen oder andere Dateien einbinden.

Zitiert aus: Seite „Server Side Includes“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 7. Juni 2009, 22:49 UTC. URL: de.wikipedia.org/w/index.php (Abgerufen: 10. September 2009, 08:24 UTC)

SSL
Definition: Secure Sockets Layer, ein Netzwerkprotokoll zur sicheren Übertragung von Daten u. a. von Internetseiten

Secure Sockets Layer oder auch Transport Layer Security, ein Netzwerkprotokoll zur sicheren Übertragung von Daten u. a. von Internetseiten

Zitiert:

Seite „SSL“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 23. Juli 2009, 10:08 UTC. URL: de.wikipedia.org/w/index.php (Abgerufen: 10. September 2009, 07:04 UTC)

Subdomain
Definition: Domain, welche in der Hierarchie unterhalb einer anderen liegt, z.B. vorname.name.de

Als Subdomain bezeichnet man eine Domain, welche in der Hierarchie unterhalb einer anderen liegt. Im allgemeinen Sprachgebrauch sind damit meist Domains in der dritten oder einer weiteren Ebene gemeint. Domains, die direkt unterhalb der Top-Level-Domain liegen, werden umgangssprachlich nicht als Subdomains, sondern als Second-Level-Domain oder nur als Domain bezeichnet.

In obigem Beispiel gibt es die Top Level Domains com. und org.. Unter diesen Domains sind die Subdomains example.com. bzw. example.org. angesiedelt. Die Subdomains direkt unter einer TLD werden als Second Level Domains bezeichnet.

Jede Subdomain, also zum Beispiel example.org. als Subdomain der Top-Level-Domain .org oder de.example.org. als Subdomain von example.org., ist eigenständig wieder eine Domain, in der andere Domains und Hostnamen liegen können.

Anschauliches Beispiel: Um Peter Müller in Hamburg von Peter Müller in München unterscheiden zu können, gibt es Postleitzahl und Ort. Um zwei Peter Müller in Hamburg unterscheiden zu können, gibt es Straße und Hausnummer (usw.). Diese Funktion übernimmt im Internet die Domain.

Zur logischen und physischen Trennung von Diensten innerhalb einer Second Level Domain werden traditionell Third Level Domains, z. B. www.example.com für den Webserver oder mail.example.com für den Mailserver, verwendet. Die historisch gewachsene Bezeichnung des Hostnamens www für einen Webserver entspricht keinem Standard und hat keine Bedeutung. Stattdessen könnte für den Aufruf des Webservers z. B. web oder einfach nur die Second-Level-Domain ohne einen Präfix herangezogen werden. Die funktionelle Bezeichnung von Hostnamen für Web-, Mail-, Jabber- oder FTP-Server ist nicht vorgegeben und kann frei gewählt werden.

Zitiert aus: Seite „Domain“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 19. August 2009, 14:33 UTC. URL: de.wikipedia.org/w/index.php (Abgerufen: 10. September 2009, 09:06 UTC)

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