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PEAR
Definition: Bibliothek von Modulen und Erweiterungen für die Skriptsprache PHP

PHP Extension and Application Repository oder PEAR ist eine Bibliothek (oft engl. Library) von Modulen und Erweiterungen für die Skriptsprache PHP. Jeder Entwickler kann eigene Module via PEAR vertreiben, sofern er diese unter eine der fünf zugelassenen Open-Source-Lizenzen stellt. Ins Leben gerufen wurde PEAR 1999 durch Stig S. Bakken, seit August 2003 obliegt die Schirmherrschaft des Projektes der PEAR Group.

Die PEAR-Bibliothek bietet Skripte und Referenzimplementierungen, die Standardlösungen für Anwendungsgebiete in der Entwicklung von PHP-Applikationen anbieten. Entwickler finden hier eine Anlaufstelle, um nach freien Implementierungen zu suchen, die erfolgreich im Einsatz sind. PEAR ist in Bezug auf PHP vergleichbar mit Standardbibliotheken wie die „Standard C Library“ für C, dem Swing-Framework für Java oder dem Projekt CPAN für Perl.

Die Programmmodule und Erweiterungen verkürzen den Entwicklungsprozess von PHP-Anwendungen erheblich, da sie dem Programmierer viele Standard-Aufgaben abnehmen. Hierdurch wird auch ein höheres Maß an Sicherheit bei der Anwendungsentwicklung erzeugt, da der Entwickler auf qualitätsgesicherte Standardkomponenten zurückgreift.

PEAR folgt dem Prinzip des CPAN-Modell, das aus Perl bekannt ist: Es gibt Basisobjekte und Pakete, die Wiederverwendung in den Bibliotheken finden und Redundanzen in der Softwareentwicklung vermeiden.

Die einzelnen in PEAR enthaltenen Projekte (im Kontext von PEAR „Pakete“, engl. packages) werden von Einzelpersonen oder kleinen Entwickler-Gruppen nach einheitlichen Standards erstellt, weiterentwickelt, getestet und die Qualität gesichert.

PEAR enthält unter anderem Module zur Authentifizierung von Benutzern, für Caching, Datenbankzugriffe, Verschlüsselung, Konfiguration, HTML, Web Services, XML-RPC und XML.

Alle Projekte stehen als Open Source zur Verfügung und können mit dem PEAR-Installer (der bei aktuellen PHP-Versionen seit 4.3.0 mitgeliefert wird) sehr einfach auf dem eigenen Webserver installiert werden. PEAR bietet Installationsmechanismen, die per Kommandozeile Pakete verwalten können (hinzufügen, erneuern, entfernen). Somit lassen sich Abhängigkeiten in den genutzten Paketen kontrollieren und einheitliche Systemarchitekturen werden ermöglicht.

Zitiert aus: Seite „PHP Extension and Application Repository“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 25. Juni 2009, 03:03 UTC. URL: de.wikipedia.org/w/index.php (Abgerufen: 10. September 2009, 09:15 UTC)

Peering
Definition: Zusammenschluss von IP-Netzwerken

Unter dem Begriff Peering (engl. peer = gleichrangig) versteht man einen direkten Zusammenschluss von IP-Netzwerken, um Datenaustausch (Traffic) zwischen zwei Peering-Partnern (z. B. Providern) zu routen.

Seite „Peering“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 19. April 2009, 15:05 UTC. URL: de.wikipedia.org/w/index.php (Abgerufen: 10. September 2009, 10:33 UTC)

Perl
Definition: Programmiersprache für Webanwendungen

Perl ist eine freie, plattformunabhängige und interpretierte Programmiersprache (Skriptsprache), die mehrere Programmierparadigmen unterstützt.

Der Linguist Larry Wall entwarf sie 1987 als Synthese aus C, awk, den UNIX-Befehlen und anderen Einflüssen. Ursprünglich als Werkzeug zur Verarbeitung und Manipulation von Textdateien insbesondere bei System- und Netzwerkadministration vorgesehen (zum Beispiel Auswertung von Logdateien), hat Perl auch bei der Entwicklung von Webanwendungen und in der Bioinformatik weite Verbreitung gefunden. Traditionell stark ist Perl auch in der Finanzwelt, bei der Verarbeitung von Datenströmen verschiedenartiger Nachrichtenquellen. Hauptziele sind eine schnelle Problemlösung und größtmögliche Freiheit für Programmierer. Die Bearbeitung von Texten mit Hilfe regulärer Ausdrücke sowie viele frei verfügbare Module, die an einem zentralen Ort (CPAN) gesammelt werden, sind Stärken der Sprache.

Perl wurde für den praktischen Einsatz entwickelt und konzentriert sich daher auf schnelle und einfache Programmierbarkeit, Vollständigkeit und Anpassbarkeit. Diese Philosophie drückt sich in den folgenden Schlagworten oder Phrasen aus, die meist von Larry Wall stammen.

Zitiert aus: Seite „Perl (Programmiersprache)“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 23. August 2009, 23:54 UTC. URL: de.wikipedia.org/w/index.php (Abgerufen: 10. September 2009, 08:18 UTC)

PHP
Definition: Programmiersprache für Webseiten

PHP (rekursives Akronym für „PHP: Hypertext Preprocessor“, Backronym aus „Personal Home Page Tools“) ist eine Skriptsprache mit einer an C angelehnten Syntax, die hauptsächlich zur Erstellung dynamischer Webseiten oder Webanwendungen verwendet wird. PHP ist Open-Source-Software.

PHP zeichnet sich besonders durch die leichte Erlernbarkeit, die breite Datenbankunterstützung und Internet-Protokolleinbindung sowie die Verfügbarkeit zahlreicher, zusätzlicher Funktionsbibliotheken aus. Es existieren beispielsweise Programmbibliotheken, um Bilder und Grafiken zur Einbindung in Webseiten dynamisch zu generieren.

PHP ist ein System, das PHP-Code serverseitig verarbeitet. Das bedeutet, dass der Quelltext nicht an den Browser übermittelt wird, sondern an einen Interpreter auf dem Webserver. Erst die Ausgabe des PHP-Interpreters wird an den Browser geschickt. In den meisten Fällen ist dies ein HTML-Dokument, wobei es mit PHP aber auch möglich ist, andere Dateitypen, wie Bilder oder PDF-Dateien, zu generieren.

Die serverseitige Ausführung bietet einige Vorteile. Beim Client (Browser) sind keine Besonderheiten erforderlich, so können keine Inkompatibilitäten auftreten wie bei den verschiedenen Ausprägungen von JavaScript. Der PHP-Quelltext bleibt auf dem Server und nur die generierten Daten sind für den Besucher sichtbar. Gleiches gilt für andere Ressourcen wie Datenbanken, die daher keine direkte Verbindung zum Client benötigen.

zitiert aus: Seite „PHP“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 8. September 2009, 02:47 UTC. URL: de.wikipedia.org/w/index.php (Abgerufen: 10. September 2009, 08:13 UTC)

phpMyAdmin
Definition: Anwendung zur Administration von MySQL-Datenbanken

phpMyAdmin ist eine freie PHP-Applikation zur Administration von MySQL-Datenbanken. Die Administration erfolgt über HTTP mit einem Browser. Daher können auch Datenbanken auf fremden Rechnern über eine Netzwerkverbindung oder über das Internet administriert werden. Für die Nutzung des Programms sind keine Kenntnisse in SQL notwendig, da die Applikation nach dem WYSIWYG-Verfahren arbeitet.

Zitiert aus: Seite „PhpMyAdmin“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 10. August 2009, 13:12 UTC. URL: de.wikipedia.org/w/index.php (Abgerufen: 10. September 2009, 09:17 UTC)

POP3
Definition: Post Office Protocol: Übertragungsprotokoll für Emails vom Email-Server

Das Post Office Protocol (POP) ist ein Übertragungsprotokoll, über welches ein Client Emails von einem Email-Server abholen kann. Version 3 (POP3) wird im RFC 1939 beschrieben. POP3 ist ein ASCII-Protokoll, wobei die Steuerung der Datenübertragung durch Kommandos geschieht, die standardmäßig an den Port 110 geschickt werden.

Eine ständige Verbindung zum Mailserver ist bei POP3 nicht notwendig. Die Verbindung zum Server wird bei Bedarf vom Client aufgebaut und danach wieder beendet.

POP3 erlaubt das Auflisten, Abholen und Löschen von Emails am Email-Server. Für weitere Funktionalitäten wie hierarchische Mailboxen direkt am Mailserver, Zugriff auf mehrere Mailboxen während einer Sitzung, Vorselektion der Emails, usw. müssen Protokolle wie IMAP verwendet werden.

Als Gegenstück zu POP3 zum Versenden von E-Mails ist üblicherweise in Clients und Servern das Simple Mail Transfer Protocol (SMTP) implementiert.

Zitiert:

Seite „Post Office Protocol“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 30. April 2009, 18:24 UTC. URL: de.wikipedia.org/w/index.php (Abgerufen: 10. September 2009, 07:05 UTC)

Provider
Definition: Anbieter von Domains, Webspace und Servern

Internetdienst(e)anbieter oder Internetdienstleister (engl.: Internet Service Provider, abgekürzt ISP), im deutschsprachigen Raum auch oft nur Provider, weniger häufig auch nur Internetanbieter oder Internetprovider genannt, sind Anbieter von Diensten, Inhalten oder technischen Leistungen, die für die Nutzung oder den Betrieb von Inhalten und Diensten im Internet erforderlich sind.

Seite „Internetdienstanbieter“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 26. August 2009, 19:44 UTC. URL: de.wikipedia.org/w/index.php (Abgerufen: 10. September 2009, 10:50 UTC)

Python
Definition: Programmiersprache für Webanwendungen

Python ist eine Programmiersprache, die mehrere Programmierparadigmen ermöglicht. So werden objektorientierte, aspektorientierte und funktionale Programmierung unterstützt.

Python wurde mit dem Ziel entworfen, möglichst einfach und übersichtlich zu sein. Dies soll durch zwei Maßnahmen erreicht werden: Zum einen kommt die Sprache mit relativ wenigen Schlüsselwörtern aus, zum anderen ist die Syntax reduziert und auf Übersichtlichkeit optimiert. Dies führt dazu, dass Python eine Sprache ist, in der schnell und einfach programmiert werden kann. Sie ist daher besonders dort geeignet, wo Übersichtlichkeit und Lesbarkeit des Codes eine herausragende Rolle spielen – zum Beispiel in der Teamarbeit, bei Beschäftigung mit dem Quelltext nach längeren Pausen oder bei Programmieranfängern.

Durch die Möglichkeit, auch Programme anderer Sprachen als Modul einzubetten, werden viele Nischen in der Programmierung abgedeckt. Bei Bedarf lassen sich so beispielsweise zeitkritische Teile durch maschinennah in C programmierte Routinen ersetzen, oder Python kann als Skriptsprache eines anderen Programms dienen (Beispiele: OpenOffice.org, Blender, Cinema 4D, Maya, PyMOL, SPSS und GIMP).

Python ist eine Multiparadigmensprache. Das heißt, Python zwingt den Programmierer nicht zu einem einzigen bestimmten Programmierparadigma, sondern erlaubt es, das für die jeweilige Aufgabe am besten geeignete Paradigma zu wählen. Objektorientierte und strukturierte Programmierung werden vollständig unterstützt, weiterhin gibt es Spracheigenschaften für funktionale und aspektorientierte Programmierung.

Die Datentypen werden dynamisch verwaltet; eine statische Typprüfung (wie z. B. bei C++) gibt es nicht. Die Freigabe nicht mehr benutzter Speicherbereiche erfolgt durch automatische Speicherbereinigung (garbage collection). Unicode-Unterstützung existiert seit Version 2.0.

Zitiert aus: Seite „Python (Programmiersprache)“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 7. September 2009, 22:20 UTC. URL: de.wikipedia.org/w/index.php (Abgerufen: 10. September 2009, 08:20 UTC)

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