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Mailingliste
Definition: Nachrichtenaustausch in einer geschlossenen Gruppe

Eine Mailingliste (engl. mailing list) bietet einer geschlossenen Gruppe von Menschen die Möglichkeit zum Nachrichtenaustausch in Briefform. Dieser Nachrichtenaustausch ist innerhalb der Gruppe öffentlich. Besonders häufig sind Mailinglisten im Internet, wo sie mittels E-Mail realisiert werden. Mailinglisten sind historisch die Urform von Newsgroups und Internetforen, für bestimmte Zwecke aber auch heute noch das Mittel der Wahl.

In der Regel muss sich ein Benutzer bei einer Mailingliste anmelden, um die dort verbreiteten Nachrichten zu erhalten oder um selbst Nachrichten an die Teilnehmer der Liste schicken zu dürfen. Für die Anmeldung selbst (engl. subscribe) werden sehr unterschiedliche Verfahren eingesetzt – von einem Eintrag per Hand nach formloser Beantragung bis hin zu voll automatisierten Verfahren mit Confirmed Opt-in. Ob sich ein Benutzer überhaupt anmelden darf, wird vom Administrator der Liste durch Konfiguration des Servers bestimmt.

Wie beim Anmelden gibt es auch beim Abmelden (engl. unsubscribe) eine Vielzahl an Verfahren. Häufig bekommt der Abonnent einer Mailingliste bei der Anmeldung automatisch eine Nachricht, in der beschrieben wird, wie er sich abmelden kann. Einige Listen schreiben diesen Hinweis auch automatisch in den Header der E-Mail oder unter jeden Beitrag, der über die Liste verteilt wird. In den meisten Fällen muss der Abonnent eine E-Mail mit einem Abmelde-Kommando an eine spezielle Adresse schicken, in einigen Fällen kann er sich auch über eine Webschnittstelle abmelden. Keinesfalls sollte ein Abonnent E-Mails mit der Bitte um Abmeldung an die Liste selbst schreiben, da dadurch die anderen Abonnenten unnötig belästigt werden. Leider existieren auch Listen, aus denen der Abonnent seine Adresse nicht oder nur sehr schwer wieder entfernen lassen kann.

Seite „Mailingliste“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 2. September 2009, 00:08 UTC. URL: de.wikipedia.org/w/index.php (Abgerufen: 10. September 2009, 09:57 UTC)

mod_rewrite
Definition: ermöglicht es, an den Webserver gerichtete Anfragen intern umzuschreiben oder extern weiterzuleiten

Eine Rewrite-Engine (von engl. rewrite, „umschreiben“ und engine, „Maschine“) ermöglicht es, an den Webserver gerichtete Anfragen intern umzuschreiben oder extern weiterzuleiten. Die bedeutendste Rewrite-Engine ist das Softwaremodul mod_rewrite, das diese Aufgabe für den Apache-Webserver erledigt. Andere Webserver wie etwa IIS, Lighttpd oder Zeus Web Server (en) bieten ähnliche Funktionen.

Geschaffen wurde diese Funktionalität, um nach außen ein von internen Faktoren unabhängiges URL-Schema zur Verfügung stellen zu können, sodass beispielsweise selbst bei einer Änderung der Dateihierarchie die URLs weiterhin gültig bleiben.

Neben der angefragten URL erlauben die Rewrite-Engines zusätzlich, die Adressumleitung von Bedingungen abhängig zu machen, zum Beispiel von der referenzierenden URL, der User-Agent-Kennung oder der IP-Adresse des anfragenden Client.

Seite „Rewrite-Engine“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 8. Juni 2009, 01:12 UTC. URL: de.wikipedia.org/w/index.php (Abgerufen: 10. September 2009, 10:39 UTC)

MySQL
Definition: Datenbankverwaltungssystem für dynamische Internetseiten

Der MySQL Server ist ein relationales Datenbankverwaltungssystem. Es ist als Open-Source-Software sowie als kommerzielle Enterpriseversion für verschiedene Betriebssysteme verfügbar und bildet die Grundlage für viele dynamische Webauftritte.

Einer Datenbankmanagementsystem-Engine können mehrere Datenbanken zugeordnet werden. In einer Datenbank können mehrere Tabellen angelegt werden. Die Tabellen können von unterschiedlichem Typ sein. Die maximale Größe der Tabellen wird im Prinzip nur durch das Betriebssystem limitiert.

Während frühere MySQL-Versionen nur Teile des SQL3-Sprachumfangs unterstützten (z. B. keine View-Definitionen möglich), bietet die Version 5.0 einen wesentlich erweiterten Sprachumfang an, der weitgehend dem SQL3-Standard entspricht.

Seit der Version 3.23.xx steht ein Replikationssystem zur Verfügung. Es ist für den Einsatz in einem Computercluster ausgelegt. Dabei sind dem Datenbankmanagementsystem (DBMS) mehrere Datenbanken auf unterschiedlichen Rechner-Knoten zugeordnet. Eine der Datenbanken fungiert als Master, hier werden die Datenbankinhalte verändert. Das Replikationssystem verteilt anschließend die datenverändernden SQL-Kommandos auf die anderen Datenbanken, die diese Änderungen lokal auf ihren Tabellen nachvollziehen. Es handelt sich hierbei also um eine asynchrone Replikation der SQL-Kommandos.

Ein bevorzugtes Einsatzgebiet von MySQL ist die Datenspeicherung für Web-Services. MySQL wird häufig in Verbindung mit dem Webserver Apache und PHP eingesetzt.

Einige Webdienste bedienen sich dieser Architektur. Sie betreiben mehrere hundert MySQL-Server, über die die Zugriffe aus dem Netz abgewickelt werden.

MySQL wird in vielen Produkten als eingebettetes Datenbanksystem eingesetzt.

MySQL ist mit mehr als 6 Millionen Installationen und über 35.000 Downloads pro Tag das populärste Open-Source-Datenbankverwaltungssystem der Welt.

Der MySQL Server und offizielle Bibliotheken sind wegen der Performance hauptsächlich in ANSI C/ANSI C++ implementiert.

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