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IMAP
Definition: Internet Message Access Protocol: Übertragungsprotokoll für Emails vom Email-Server

Die Abkürzung IMAP steht für Internet Message Access Protocol. Das Anwendungsprotokoll erlaubt den Zugriff auf und die Verwaltung von empfangenen E-Mails, die sich in einem Postfach auf einem Mailserver befinden.

IMAP wurde 1986 mit dem Ziel entworfen, den Zugriff auf Mailboxen und Nachrichten so bereitzustellen, als befänden sich diese auf dem lokalen Rechner. Im Gegensatz zu POP3 verbleiben die E-Mails auf dem Server und werden dort verwaltet. Für das Versenden von Mails muss ein anderes Protokoll (z. B. SMTP) verwendet werden.

Die bei der IANA registrierte Portnummer für IMAP ist 143. Für IMAP über SSL (verschlüsselte Verbindung->IMAPS) ist der Port 993 reserviert. Die veraltete Version 3 verwendet den Port 220. Die aktuelle formale Beschreibung von IMAP findet sich in RFC 3501. Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl von optionalen Erweiterungen des Protokolls, die in eigenen RFCs und Drafts beschrieben sind.

Zitiert:

Seite „IMAP“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 3. Juni 2008, 17:57 UTC. URL: de.wikipedia.org/w/index.php (Abgerufen: 10. September 2009, 07:05 UTC)

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