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Datacenter
Definition: Räumlichkeiten, in denen die zentrale Rechentechnik untergebracht ist

Mit Rechenzentrum bezeichnet man sowohl das Gebäude bzw. die Räumlichkeiten, in denen die zentrale Rechentechnik (z. B. Rechner aber auch die zum Betrieb notwendige Infrastruktur) einer oder mehrerer Unternehmen bzw. Organisationen untergebracht sind, als auch die Organisation selbst, die sich um diese Computer kümmern. Ihr kommt damit eine zentrale Bedeutung in der Unternehmens-EDV zu. Man spricht häufig vom Herzstück eines Unternehmens.

Die gängige Abkürzung ist RZ, organisationsabhängig kann mit ZER (zentrale Einrichtung Rechenanlagen) ebenfalls ein Rechenzentrum gemeint sein.

Moderne Rechenzentren stellen eine hochredundante Infrastruktur bereit, in der Server mit minimalen geplanten Ausfallzeiten arbeiten können. Sämtliche für den Betrieb benötigten Anlagen sind mehrfach vorhanden. Beispielsweise sorgen Klimageräte für die dringend benötigte Kühlung der Hochleistungsrechner, es werden allerdings mehr Geräte genutzt als für die im normalen Betrieb abzugebende Wärmemenge benötigt würden. Auf diese Weise können regelmäßig einzelne Aggregate gewartet werden, ohne dass es Auswirkungen auf den gesamten Betrieb hat. Die gleiche Anforderung für die Bereitstellung der Stromversorgung zu erfüllen, ist jedoch deutlich aufwändiger. Moderne hochwertige Server besitzen üblicherweise zwei Netzteile, die unabhängig voneinander den gesamten Server versorgen können. Diese Netzteile werden in einer Kreuzverkabelung mit unterschiedlichen Stromführungen verbunden. Auf diese Weise kann jeweils eine Seite der Stromversorgung gewartet werden, ohne die Server zu stören. Jede Stromversorgung umfasst eine eigene USV und eigene Netzersatzanlagen, deren Wartung somit ebenfalls keine Ausfallzeiten erzeugt. Geräte mit nur einem Netzteil würden dann einen Single Point of Failure darstellen, wenn sie nicht mittels eines automatischen Transferschalters mit der jeweils stromführenden Schiene verbunden werden. Abgeschlossen wird diese Installation mittels eines doppelten (redundanten) Anschlusses der Stromversorgung an unterschiedliche Transformatoren und getrennte Netzbereiche des lokalen Energieversorgungsunternehmens. Wartungen an dieser Infrastruktur sind, trotz der Eigenschaft dass nun erst nach 3 bis 5 aufeinander folgender Fehler eine Störung möglich wird, noch immer sorgfältig zu planende und abzustimmende kritische Eingriffe, da Fehlhandlungen der Infrastruktur-Adminstration hier noch nicht automatisiert abgefangen werden können.

Zitiert aus: Seite „Rechenzentrum“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 23. August 2009, 16:44 UTC. URL: de.wikipedia.org/w/index.php (Abgerufen: 10. September 2009, 10:21 UTC)

DNS
Begriff für: Domain Name System: Hauptaufgabe ist die Beantwortung von Anfragen zur Namensauflösung

Das Domain Name System (DNS) ist einer der wichtigsten Dienste im Internet. Seine Hauptaufgabe ist die Beantwortung von Anfragen zur Namensauflösung.

In Analogie zu einer Telefonauskunft soll DNS bei Anfrage mit einem Hostnamen (dem „Adressaten“ im Internet – zum Beispiel www.example.org) als Antwort die zugehörige IP-Adresse (die „Anschlussnummer“ – zum Beispiel 192.0.2.42) nennen.

Das DNS ist ein weltweit auf tausende von Servern verteilter hierarchischer Verzeichnisdienst, der den Namensraum des Internets verwaltet. Dieser Namensraum ist in so genannte Zonen unterteilt, für die jeweils unabhängige Administratoren zuständig sind. Für lokale Anforderungen – etwa innerhalb eines Firmennetzes – ist es auch möglich, ein vom Internet unabhängiges DNS zu betreiben.

Hauptsächlich wird das DNS zur Umsetzung von Domainnamen in IP-Adressen („forward lookup“) benutzt. Dies ist vergleichbar mit einem Telefonbuch, das die Namen der Teilnehmer in ihre Telefonnummer auflöst. Das DNS bietet somit eine Vereinfachung, weil Menschen sich Namen weitaus besser merken können als Zahlenkolonnen. So kann man sich einen Domainnamen wie example.org in der Regel leichter merken als die dazugehörende IP-Adresse 208.77.188.166. Dieser Punkt gewinnt im Zuge der Einführung von IPv6 noch an Bedeutung, denn dann werden einem Namen jeweils IPv4- und IPv6-Adressen zugeordnet, so löst der Name www.kame.net in die IPv4-Adresse 203.178.141.194 und die IPv6-Adresse 2001:200:0:8002:203:47ff:fea5:3085 auf.

Ein weiterer Vorteil ist, dass IP-Adressen – etwa von Web-Servern – relativ risikolos geändert werden können. Da Internetteilnehmer nur den (unveränderten) DNS-Namen ansprechen, bleiben ihnen Änderungen der untergeordneten IP-Ebene weitestgehend verborgen. Da einem Namen auch mehrere IP-Adressen zugeordnet werden können, kann sogar eine einfache Lastverteilung per DNS (Load Balancing) realisiert werden.

Zitiert aus: Seite „Domain Name System“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 9. September 2009, 17:52 UTC. URL: de.wikipedia.org/w/index.php (Abgerufen: 10. September 2009, 09:02 UTC)

Domain
Definition: Internetadresse unter der Webinhalte erreichbar sind

Eine Domain (auch Domäne) dient der Identifikation von Internetseiten (z. B. bezeichnung.de) und besteht aus einer individuellen Bezeichnung gefolgt von einem Punkt und einer länder- oder organisationsspezifischen Kennung (Top-Level-Domain, etwa .de für Deutschland); häufig ist der Bezeichnung das typische Präfix www. vorangestellt. Technisch gesehen handelt es sich um einen Namensraum, der zusammen mit dem Hostnamen dazu dient, Computer im Internet zu identifizieren, und der unter anderem Bestandteil des URLs einer Webseite ist (beispielsweise www.bezeichnung.de/thema.html). Domains stellen dabei einen zusammenhängenden Teilbereich des hierarchischen DNS-Namensraumes dar.

Zitiert aus: Seite „Domain“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 19. August 2009, 14:33 UTC. URL: de.wikipedia.org/w/index.php (Abgerufen: 10. September 2009, 08:59 UTC)

Download
Definition: Herunterladen von Dateien vom entfernten Server / Computer über das Internet

Herunterladen (ugs. runterladen) oder auch downloaden ist ein Begriff aus der elektronischen Datenverarbeitung. Es wird damit die Übertragung von Daten von einem Computer in einem Netzwerk oder im Internet zum eigenen Computer (Client) bezeichnet. Herunterladen oder ein Download ist somit das Gegenstück zum Hochladen bzw. einem Upload.

zitiert aus: Seite „Herunterladen“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 16. August 2009, 18:12 UTC. URL: de.wikipedia.org/w/index.php (Abgerufen: 10. September 2009, 10:03 UTC)

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