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CatchAll
Definition:

Als Catch-all (auch Catch-all-Weiterleitung) wird eine Mailweiterleitung und/oder eine damit verbundene Mailbox bezeichnet, in der alle E-Mails, die an eine Domain gehen, zusammenlaufen, deren E-Mail-Adresse nicht existiert.

Ist zum Beispiel auf einem Server eine Catch-all-Weiterleitung für die Domain foobar.xy eingerichtet, und eine E-Mail an beispiel@foobar.xy geht auf dem Server ein, läuft diese E-Mail direkt in eine Mailbox, auch wenn die E-Mail-Adresse dem Server/MTA nicht bekannt ist. Kurz gesagt: Alle E-Mails an E-Mail-Adressen @foobar.xy, also *@foobar.xy, laufen in der gleichen Mailbox zusammen.

Ist eine Catch-all-Funktion für eine Internetdomain eingerichtet, hat dies zur Folge, dass jedwede als Sublevel-Domain eingegebene Zeichenfolge auf einen bestimmten Host, etwa die Secondlevel-Domain weitergeleitet wird. Das besondere an der Catch-all-Funktion ist, dass obwohl die Sublevel-Domain physisch nicht existent ist, eine Weiterleitung auf einen eingerichteten Host stattfindet, unabhängig davon, welche Zeichenfolge als Subdomain eingeben wird. Bsp: Für die Domain „catchall.de“ ist eine Catch-all-Funktion eingerichtet. Der User gibt „xyz.catchall.de“ in seinen Browser ein. Es erfolgt ein Weiterleitung auf „catchall.de“, obwohl es die Subdomain „xyz“ nicht gibt.

Allerdings ist Vorsicht bei der Verwendung einer Catch-all-Funktion geboten. Es können Markenrechte durch die Weiterleitung verletzt werden. Dies wird für den Fall anzunehmen sein, dass die Secondlevel-Domain rein beschreibend ist (zum Beispiel „warenhaus.de“) und bei der Eingabe einer geschützten Bezeichnung eine Weiterleitung auf die Seite des Domaininhabers erfolgt (zum Beispiel „quelle.warenhaus.de“). Da der Internetnutzer nicht weiß, dass jedwede Zeichenfolge weitergeleitet wird, wird er davon ausgehen, dass das Unternehmen Quelle unter der Domain „warenhaus.de“ Produkte anbietet oder zumindest wirtschaftlich verbunden ist. Dies kann bereits zur Annahme einer Markenverletzung genügen. Entsprechend haben deutsche Gerichte im Hinblick auf eine Namensverletzung entschieden. In Österreich hat der OGH die Catch-all-Funktion zwar nicht als Markenverletzung eingestuft, jedoch die Wettbewerbswidrigkeit unter dem Gesichtspunkt einer unzulässigen Kanalisierung von Kundenströmen angenommen. Eine Übersicht über die markenrechtliche Beurteilung findet sich bei Maassen/Psczolla in MarkenR 07/08 2006, S. 304–309.

Nicht nur für Secondlevel-Domains gibt es solche Catch-all-Funktionen. So werden zum Beispiel alle unbekannten .cm-Domains (Kamerun) auf „agoga.com“ weitergeleitet.

Zitiert aus: Seite „CatchAll“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 22. Januar 2009, 17:40 UTC. URL: de.wikipedia.org/w/index.php (Abgerufen: 10. September 2009, 09:45 UTC)

chmod
Definition: Ermöglicht das Ändern von Dateizugriffsrechten

chmod (von englisch: change mode) ist ein Kommandozeilenprogramm unter Unix, mit dem sich die klassischen Unix-Dateiattribute (Zugriffsrechte) verändern lassen. Das chmod-Kommando gibt es bereits seit der ersten Version des AT&T-Unix (Ende der 1970er Jahre).

Die Attributsänderungen lassen sich nur von dem Besitzer der Datei oder dem root-Benutzer durchführen.

Seite „Chmod“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 26. Mai 2009, 00:46 UTC. URL: de.wikipedia.org/w/index.php (Abgerufen: 10. September 2009, 10:57 UTC)

CMS
Definition: System, das die gemeinschaftliche Erstellung und Bearbeitung von Inhalt, bestehend aus Text- und Multimedia-Dokumenten, ermöglicht und organisiert

Ein Content-Management-System (kurz: CMS, übersetzt: Inhaltsverwaltungssystem) ist ein System, das die gemeinschaftliche Erstellung und Bearbeitung von Inhalt, bestehend aus Text- und Multimedia-Dokumenten, ermöglicht und organisiert, meist für das World Wide Web. Ein Autor kann ein solches System auch ohne Programmier- oder HTML-Kenntnisse bedienen. Der darzustellende Informationsgehalt wird in diesem Zusammenhang als Content (Inhalt) bezeichnet.

Für Systeme oder Module, die ausschließlich Web-Anwendungen dienen, wird teils der Begriff Web-Content-Management-System oder WCMS benutzt. Damit wird der Unterschied zu jenen Systemen etwa im Verlagsbereich verdeutlicht, die neben dem Web auch andere Ausgabemedien bedienen, etwa Print oder Radio. Web-Content-Management kann auch als eine Komponente im Enterprise-Content-Management gesehen werden.

Besonderer Wert wird bei CMS auf eine medienneutrale Datenhaltung gelegt. So kann ein Inhalt auf Wunsch beispielsweise als PDF- oder als HTML-Dokument abrufbar sein; die Formate werden gegebenenfalls erst bei der Abfrage aus der Datenbank generiert. Je nach Anwendung kann auch eine Rechteverwaltung zum Einsatz kommen.

Eine Anwendung von CM-Systemen im Medienbereich ist ein Redaktionssystem.

Zitiert aus: Seite „Content-Management-System“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 5. September 2009, 07:51 UTC. URL: de.wikipedia.org/w/index.php (Abgerufen: 10. September 2009, 08:54 UTC)

Colocation
Definition: angemieteten Raum oder Platz in einem Rechenzentrum, um dort eigene Hosts unterzubringen

Unter einer Colocation versteht man den angemieteten Raum oder Platz in einem Rechenzentrum, um dort eigene Hosts unterzubringen (engl. to host) und dort zu betreiben.

Unternehmen schaffen sich eine sogenannte Colocation an, um die breitbandigen und redundanten Anbindungen der Rechenzentren nutzen zu können. Eine Colocation ist dabei meistens eine günstige Alternative zu einer eigenen breitbandigen Standleitung und bietet darüber hinaus eine optimale Unterbringung der Server in extra dafür gebauten Räumen. In der Regel werden die in der Colocation untergebrachten Server im Problemfall auch vom fachkundigen Personal rund um die Uhr betreut. Colocation ist meist wirtschaftlicher bei zugleich besseren Unterbringungsbedingungen.

Cookie
Begriff für: Cookies sind kleine Textdateien für den Browser.

Cookies sind kleine Textdateien mit Informationen, die beim Aufruf einer Webseite auf der Festplatte des Benutzers gespeichert werden. Sie enthalten Informationen über die besuchte Seite und sind oft für Inhalte mit passwortgeschützten Zugriff notwendig.

Cron
Definition: Jobsteuerung, die wiederkehrende Aufgaben (cronjobs) automatisch zu einer bestimmten Zeit ausführen kann

Der cron-Daemon ist eine Jobsteuerung von Unix bzw. unixartigen Betriebssystemen wie Linux, BSD oder Mac OS X, die wiederkehrende Aufgaben (cronjobs) automatisch zu einer bestimmten Zeit ausführen kann.

Häufig führt der Cron-Daemon wichtige Programme für die Instandhaltung des Systems aus, wie zum Beispiel Dienste für das regelmäßige Archivieren und Löschen von Logdateien.

Seite „Cron“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 10. September 2009, 06:07 UTC. URL: de.wikipedia.org/w/index.php (Abgerufen: 10. September 2009, 09:20 UTC)

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