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WebDAV
Definition: Zur Bereitstellung von Dateien im Internet. Zugriff auf Daten wie auf eine Online-Festplatte.

WebDAV (Web-based Distributed Authoring and Versioning) ist ein offener Standard zur Bereitstellung von Dateien im Internet. Dabei können Benutzer auf ihre Daten wie auf eine Online-Festplatte zugreifen.

Technisch gesehen ist WebDAV eine Erweiterung des Protokolls HTTP/1.1, die bestimmte Einschränkungen von HTTP aufhebt. Bisher kennt man aus Online-Formularen meist nur die Möglichkeit, einzelne Dateien hochzuladen (HTTP-POST). Mit WebDAV können ganze Verzeichnisse übertragen werden. Zudem ist eine Versionskontrolle spezifiziert.

Durch die enorme Verbreitung des World Wide Webs zählt der von HTTP genutzte Port 80 zu den Ports, die bei Firewalls in der Regel nicht blockiert werden. Während bei anderen Übertragungsmethoden wie dem File Transfer Protocol (FTP) oder SSH (in Verbindung mit scp oder SFTP) vielfach zusätzlich Ports der Firewall geöffnet werden müssen, ist dies bei WebDAV nicht nötig, da dies auf HTTP aufbaut und daher nur Port 80 benötigt. Das Öffnen von zusätzlichen Ports einer Firewall erhöht den Zeit- und Arbeitsaufwand für Systemadministratoren und birgt unter Umständen zusätzliche Sicherheitsrisiken.

Zitiert aus: Seite „WebDAV“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 23. April 2009, 18:24 UTC. URL: de.wikipedia.org/w/index.php (Abgerufen: 10. September 2009, 09:11 UTC)

Webhosting
Definition: Bereitstellung von Webspace sowie die Unterbringung (Hosting) von Webseiten auf dem Webserver

Unter Webhosting oder auch Nethosting versteht man die Bereitstellung von Webspace sowie die Unterbringung (Hosting) von Webseiten auf dem Webserver eines Internet Service Providers (ISP).

Der Webhoster genannte Provider stellt, üblicherweise gegen Bezahlung, seine Ressourcen zur Verfügung. Zu diesen Ressourcen gehören insbesondere Bereitstellung und Betrieb von Host, Webserver und deren Netzwerkanbindung.

Der Leistungsumfang von Webhosting-Angeboten variiert erheblich. Die Angebote beginnen mit einer einfachen Webpräsenz über Server mit Skriptsprachenunterstützung (z. B. CGI, PHP) und Datenbank-Backend (z. B. MySQL) bis hin zu Paketen, die ein Web Content Management System beinhalten (z. B. Typo3, Joomla!), Monitoring, Datensicherung, statistischen Auswertungen, Lastverteilung oder Hochverfügbarkeit.

Seite „Webhosting“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 8. September 2009, 10:31 UTC. URL: de.wikipedia.org/w/index.php (Abgerufen: 10. September 2009, 10:46 UTC)

Webmail
Definition: Anwendung im Internet um Emails abzurufen und zu versenden

Als Webmail werden Dienste im World Wide Web bezeichnet, die die Verwaltung von Emails mit einem Webbrowser ermöglichen. Standardmäßig sind ein Adressbuch und Dateiverzeichnis integriert. Immer mehr Webmail-Anwendungen bieten Groupware-Funktionalitäten an. Viele Internetserviceprovider bieten Webmail als Ergänzung zu ihrem Service an, bei Freemail-Anbietern wird die Nutzung meist über Werbung finanziert.

Vorteilhaft sind die geringen Anforderungen, da Emails von jedem Computer mit Internetanbindung und Webbrowser verfügbar sind.

Zitiert aus: Seite „Webmail“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 30. August 2009, 13:12 UTC. URL: de.wikipedia.org/w/index.php (Abgerufen: 10. September 2009, 07:28 UTC)

Webspace
Definition: Webspeicher zur Speicherung von Webseiten, Bildern und Dokumenten im Internet

Der Begriff Webspace beschreibt einen Speicherplatz für Dateien auf einem Server, auf den über das Internet dauerhaft zugegriffen werden kann. Webspace wird von Internetdienstanbietern angeboten, um Kunden zu ermöglichen, Dokumente und Datenbestände (wie z. B. Musikdateien), Internetpräsenzen oder Teile solcher zu speichern und zu veröffentlichen. Das Bereitstellen von Webspace wird Webhosting oder auch Nethosting genannt.

Webspace ist ein Produkt, das in der Regel durch seine Menge an Speicherplatz, eine Datenverkehr-Höchstgrenze und Sonderfunktionen wie serverseitig ausführbare Skriptsprachen (vgl. PHP, Perl, Python, ASP) charakterisiert wird.

Meist wird Webspace zusammen mit einer Domain im Rahmen eines Laufzeitvertrages angeboten. Die Preise und angebotene Leistungen variieren dabei stark. Kostenfreie Anbieter arbeiten zur Finanzierung meist mit Werbebannern oder Pop-up-Werbefenstern.

Zitiert aus: Seite „Webspace“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 22. März 2009, 13:34 UTC. URL: de.wikipedia.org/w/index.php (Abgerufen: 10. September 2009, 07:00 UTC)

Webspeicher
Definition: Webspeicher zur Speicherung von Webseiten, Bildern und Dokumenten im Internet

Der Begriff Webspace beschreibt einen Speicherplatz für Dateien auf einem Server, auf den über das Internet dauerhaft zugegriffen werden kann. Webspace wird von Internetdienstanbietern angeboten, um Kunden zu ermöglichen, Dokumente und Datenbestände (wie z. B. Musikdateien), Internetpräsenzen oder Teile solcher zu speichern und zu veröffentlichen. Das Bereitstellen von Webspace wird Webhosting oder auch Nethosting genannt.

Webspace ist ein Produkt, das in der Regel durch seine Menge an Speicherplatz, eine Datenverkehr-Höchstgrenze und Sonderfunktionen wie serverseitig ausführbare Skriptsprachen (vgl. PHP, Perl, Python, ASP) charakterisiert wird.

Meist wird Webspace zusammen mit einer Domain im Rahmen eines Laufzeitvertrages angeboten. Die Preise und angebotene Leistungen variieren dabei stark. Kostenfreie Anbieter arbeiten zur Finanzierung meist mit Werbebannern oder Pop-up-Werbefenstern.

Zitiert aus: Seite „Webspace“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 22. März 2009, 13:34 UTC. URL: de.wikipedia.org/w/index.php (Abgerufen: 10. September 2009, 07:00 UTC)

wildcard
Definition: Platzhalter für andere Zeichen

Wildcard (engl. für die Spielkarte „Joker“) ist ein Fachausdruck aus dem Computerbereich und bezeichnet einen Platzhalter für andere Zeichen.

Viele Kommandozeileninterpreter und andere Programme erlauben den Einsatz solcher Platzhalter, um beispielsweise Gruppen von Dateien oder Dateien, deren Namen man nicht genau kennt, anzusprechen. Auch Suchfunktionen in Texteditoren kennen derartige Platzhalter.

Seite „Wildcard (Informatik)“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 7. September 2009, 04:36 UTC. URL: de.wikipedia.org/w/index.php (Abgerufen: 10. September 2009, 11:02 UTC)

ZIP
Definition: Format zur komprimierten Archivierung von Dateien

Das ZIP-Dateiformat ist ein offenes Format zur komprimierten Archivierung von Dateien. Neben mehreren Dateien können auch ganze Verzeichnisbäume in einer einzelnen ZIP-Datei archiviert und komprimiert werden. Die Archivdateien tragen üblicherweise die Endung .zip.

Seite „ZIP (Dateiformat)“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 4. September 2009, 06:27 UTC. URL: de.wikipedia.org/w/index.php (Abgerufen: 10. September 2009, 11:18 UTC)

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