Ihre Wunschadresse: www.
  Sie sind hier:  » McAc.net  » Glossar 

Glossar

Begriff suchen:

htaccess
Definition: Konfigurationsdatei, in der verzeichnisspezifische Einstellungen auf Webservern vorgenommen werden

.htaccess (engl. hypertext access „Hypertext-Zugriff“) ist eine Konfigurationsdatei, in der verzeichnisspezifische Einstellungen auf NCSA-kompatiblen Webservern (z. B. Apache) vorgenommen werden können.

Beispielsweise lässt sich dort ein Zugriffsschutz durch HTTP-Authentifizierung für ein Verzeichnis oder einzelne Dateien einrichten. Aber auch Fehlerseiten oder interne Verknüpfungen (siehe Rewrite-Engine) lassen sich hierüber einstellen, ohne den Server neustarten zu müssen: Änderungen in der .htaccess-Datei treten sofort in Kraft, da diese bei jeder Anfrage an den Webserver ausgewertet werden. In diesen Dateien vorgenommene Einstellungen gelten im Gegensatz zu zentralen Konfigurationsdateien (z. B. httpd.conf) nur für das Verzeichnis, in dem sie gespeichert sind, sowie allen Unterverzeichnissen. Sie können in den Unterverzeichnissen jedoch wieder überschrieben werden.

Zitiert aus: Seite „.htaccess“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 12. August 2009, 04:48 UTC. URL: de.wikipedia.org/w/index.php (Abgerufen: 10. September 2009, 09:29 UTC)

html
Definition: Auszeichnungssprache zur Strukturierung von Webseiten

Die Hypertext Markup Language (HTML, dt. Hypertext-Auszeichnungssprache), oft kurz als Hypertext bezeichnet, ist eine textbasierte Auszeichnungssprache zur Strukturierung von Inhalten wie Texten, Bildern und Hyperlinks in Dokumenten. HTML-Dokumente sind die Grundlage des World Wide Web und werden von einem Webbrowser dargestellt. Neben den vom Browser angezeigten Inhalten einer Webseite enthält HTML zusätzliche Angaben in Form von Metainformationen, die z. B. über die im Text verwendete Sprache oder den Autor Auskunft geben oder den Inhalt des Textes zusammenfassen. Die Auszeichnungssprache wird vom World Wide Web Consortium (W3C) weiterentwickelt. Aktuell trägt HTML die Versionsnummer 4.01. HTML 5 befindet sich in der Entwicklung. Parallel existiert die Extensible Hypertext Markup Language (XHTML), die zeitweilig als Ersatz für HTML 4.01 gedacht war.

Seite „Hypertext Markup Language“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 3. September 2009, 13:11 UTC. URL: de.wikipedia.org/w/index.php (Abgerufen: 10. September 2009, 11:00 UTC)

IMAP
Definition: Internet Message Access Protocol: Übertragungsprotokoll für Emails vom Email-Server

Die Abkürzung IMAP steht für Internet Message Access Protocol. Das Anwendungsprotokoll erlaubt den Zugriff auf und die Verwaltung von empfangenen E-Mails, die sich in einem Postfach auf einem Mailserver befinden.

IMAP wurde 1986 mit dem Ziel entworfen, den Zugriff auf Mailboxen und Nachrichten so bereitzustellen, als befänden sich diese auf dem lokalen Rechner. Im Gegensatz zu POP3 verbleiben die E-Mails auf dem Server und werden dort verwaltet. Für das Versenden von Mails muss ein anderes Protokoll (z. B. SMTP) verwendet werden.

Die bei der IANA registrierte Portnummer für IMAP ist 143. Für IMAP über SSL (verschlüsselte Verbindung->IMAPS) ist der Port 993 reserviert. Die veraltete Version 3 verwendet den Port 220. Die aktuelle formale Beschreibung von IMAP findet sich in RFC 3501. Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl von optionalen Erweiterungen des Protokolls, die in eigenen RFCs und Drafts beschrieben sind.

Zitiert:

Seite „IMAP“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 3. Juni 2008, 17:57 UTC. URL: de.wikipedia.org/w/index.php (Abgerufen: 10. September 2009, 07:05 UTC)

Lambdanet
Definition: LambdaNet Communications Deutschland AG betreibt ein Glasfasernetz

LambdaNet Communications Deutschland AG betreibt ein Glasfasernetz, das 40 Städte in 11 Ländern verbindet, sowie 24 Rechenzentren.

Das Glasfasernetz verbindet 29 Städte in Deutschland, neun weitere Städte in Europa sowie Ashburn (Virginia/USA). Das Netz verwendet das Internet Protocol (IP) und Multiprotocol Label Switching (MPLS). Die Kunden können es als Standleitung und im Rahmen eines Virtual Private Network (VPN) nutzen.

In den Städten bietet das Unternehmen Colocation an oder betreibt ein Rechenzentrum.

Seite „LambdaNet Communications Deutschland“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 23. August 2009, 11:47 UTC. URL: de.wikipedia.org/w/index.php (Abgerufen: 10. September 2009, 10:28 UTC)

Level3
Definition: internationaler Anbieter von Kommunikationsdienstleistungen

Level 3 (NASDAQ: LVLT), gegründet 1998, ist ein internationaler Anbieter von Kommunikationsdienstleistungen mit Sitz in Broomfield, Colorado. Der Sitz der deutschen Tochtergesellschaft ist Frankfurt am Main. Level 3 betreibt ein großes IP-Glasfasernetzwerk (Weitverkehrsnetz), mit einer Gesamtlänge von zirka 120.000 km (Stand 2007), welches von anderen Telekommunikationsunternehmen gemietet werden kann.

Level 3 ist ein sogenannter Tier-1-Carrier und betreibt mehrere Backbones und vier transatlantische Verbindungen von Europa nach Nordamerika. Das Unternehmen besitzt ein weltweit homogenes Netzwerk, verwendet also an jedem Standort identische Ausrüstung.

Zu den Kunden der Level 3 gehören 19 der 20 größten Telekommunikationsunternehmen. Neben Telekommunikationsleistungen bietet Level 3 auch Colocation an.

Level 3 betreibt derzeit in Deutschland fünf Großrechenzentren und Metro-Netze, d. h. innerstädtische Glasfasernetze, an den Standorten

  • Berlin
  • Düsseldorf
  • Hamburg
  • Frankfurt
  • München

Weltweit betreibt das Unternehmen 125 Stadtnetze.

Seite „Level 3 Communications“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 13. Februar 2009, 23:31 UTC. URL: de.wikipedia.org/w/index.php (Abgerufen: 10. September 2009, 10:25 UTC)

Linux
Definition: Betriebssystem

Als Linux oder GNU/Linux (siehe GNU/Linux-Namensstreit) werden in der Regel freie, portable, Unix-ähnliche Mehrbenutzer-Betriebssysteme bezeichnet, die auf dem Linux-Kernel und wesentlich auf GNU-Software basieren. Die weite, auch kommerzielle Verbreitung ermöglichte ab 1992 die Lizenzierung des Linux-Kernels unter der GPL.

Das modular aufgebaute Betriebssystem wird von Softwareentwicklern auf der ganzen Welt weiterentwickelt, die an den verschiedenen Projekten mitarbeiten. Es sind sowohl Unternehmen als auch Non-Profit-Organisationen und Einzelpersonen beteiligt, die dies als Hobby betreiben. Im praktischen Einsatz werden meist sogenannte Linux-Distributionen genutzt, in denen verschiedene Software zu einem fertigen Paket zusammengestellt ist. Jede Distribution enthält somit Linux beziehungsweise den Linux-Kernel. Es gibt eine Vielzahl von Linux-Distributionen, aber für die aktuellen Kernel 2.2.x, 2.4.x und 2.6.x jeweils nur eine stabile, eine aktiv gepflegte und eine weiter entwickelte Version – nebenbei wird der (stabile) 2.6.29er-Zweig noch gepflegt und es werden Patches für vorhergehende Versionen bereitgestellt. Allerdings passen viele Distributoren und versierte Benutzer den Betriebssystemkern mehr oder weniger für ihre Zwecke an.

Die Einsatzbereiche von Linux sind vielfältig und umfassen unter anderem die Nutzung auf Desktop-Rechnern, Servern, Mobiltelefonen, Routern, Multimedia-Endgeräten und Supercomputern. Dabei variiert die Verbreitung von Linux in den einzelnen Bereichen drastisch. So ist Linux im Server-Markt eine feste Größe, während es auf dem Desktop bisher nur eine geringe Rolle spielt. Ebenfalls spielt die wirtschaftliche und geographische Lage einer Region eine wichtige Rolle. So planen vorrangig südamerikanische Schwellenländer den verstärkten Einsatz von Linux.

Seite „Linux“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 9. September 2009, 09:23 UTC. URL: de.wikipedia.org/w/index.php (Abgerufen: 10. September 2009, 10:35 UTC)

 

Mailingliste
Definition: Nachrichtenaustausch in einer geschlossenen Gruppe

Eine Mailingliste (engl. mailing list) bietet einer geschlossenen Gruppe von Menschen die Möglichkeit zum Nachrichtenaustausch in Briefform. Dieser Nachrichtenaustausch ist innerhalb der Gruppe öffentlich. Besonders häufig sind Mailinglisten im Internet, wo sie mittels E-Mail realisiert werden. Mailinglisten sind historisch die Urform von Newsgroups und Internetforen, für bestimmte Zwecke aber auch heute noch das Mittel der Wahl.

In der Regel muss sich ein Benutzer bei einer Mailingliste anmelden, um die dort verbreiteten Nachrichten zu erhalten oder um selbst Nachrichten an die Teilnehmer der Liste schicken zu dürfen. Für die Anmeldung selbst (engl. subscribe) werden sehr unterschiedliche Verfahren eingesetzt – von einem Eintrag per Hand nach formloser Beantragung bis hin zu voll automatisierten Verfahren mit Confirmed Opt-in. Ob sich ein Benutzer überhaupt anmelden darf, wird vom Administrator der Liste durch Konfiguration des Servers bestimmt.

Wie beim Anmelden gibt es auch beim Abmelden (engl. unsubscribe) eine Vielzahl an Verfahren. Häufig bekommt der Abonnent einer Mailingliste bei der Anmeldung automatisch eine Nachricht, in der beschrieben wird, wie er sich abmelden kann. Einige Listen schreiben diesen Hinweis auch automatisch in den Header der E-Mail oder unter jeden Beitrag, der über die Liste verteilt wird. In den meisten Fällen muss der Abonnent eine E-Mail mit einem Abmelde-Kommando an eine spezielle Adresse schicken, in einigen Fällen kann er sich auch über eine Webschnittstelle abmelden. Keinesfalls sollte ein Abonnent E-Mails mit der Bitte um Abmeldung an die Liste selbst schreiben, da dadurch die anderen Abonnenten unnötig belästigt werden. Leider existieren auch Listen, aus denen der Abonnent seine Adresse nicht oder nur sehr schwer wieder entfernen lassen kann.

Seite „Mailingliste“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 2. September 2009, 00:08 UTC. URL: de.wikipedia.org/w/index.php (Abgerufen: 10. September 2009, 09:57 UTC)

mod_rewrite
Definition: ermöglicht es, an den Webserver gerichtete Anfragen intern umzuschreiben oder extern weiterzuleiten

Eine Rewrite-Engine (von engl. rewrite, „umschreiben“ und engine, „Maschine“) ermöglicht es, an den Webserver gerichtete Anfragen intern umzuschreiben oder extern weiterzuleiten. Die bedeutendste Rewrite-Engine ist das Softwaremodul mod_rewrite, das diese Aufgabe für den Apache-Webserver erledigt. Andere Webserver wie etwa IIS, Lighttpd oder Zeus Web Server (en) bieten ähnliche Funktionen.

Geschaffen wurde diese Funktionalität, um nach außen ein von internen Faktoren unabhängiges URL-Schema zur Verfügung stellen zu können, sodass beispielsweise selbst bei einer Änderung der Dateihierarchie die URLs weiterhin gültig bleiben.

Neben der angefragten URL erlauben die Rewrite-Engines zusätzlich, die Adressumleitung von Bedingungen abhängig zu machen, zum Beispiel von der referenzierenden URL, der User-Agent-Kennung oder der IP-Adresse des anfragenden Client.

Seite „Rewrite-Engine“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 8. Juni 2009, 01:12 UTC. URL: de.wikipedia.org/w/index.php (Abgerufen: 10. September 2009, 10:39 UTC)

MySQL
Definition: Datenbankverwaltungssystem für dynamische Internetseiten

Der MySQL Server ist ein relationales Datenbankverwaltungssystem. Es ist als Open-Source-Software sowie als kommerzielle Enterpriseversion für verschiedene Betriebssysteme verfügbar und bildet die Grundlage für viele dynamische Webauftritte.

Einer Datenbankmanagementsystem-Engine können mehrere Datenbanken zugeordnet werden. In einer Datenbank können mehrere Tabellen angelegt werden. Die Tabellen können von unterschiedlichem Typ sein. Die maximale Größe der Tabellen wird im Prinzip nur durch das Betriebssystem limitiert.

Während frühere MySQL-Versionen nur Teile des SQL3-Sprachumfangs unterstützten (z. B. keine View-Definitionen möglich), bietet die Version 5.0 einen wesentlich erweiterten Sprachumfang an, der weitgehend dem SQL3-Standard entspricht.

Seit der Version 3.23.xx steht ein Replikationssystem zur Verfügung. Es ist für den Einsatz in einem Computercluster ausgelegt. Dabei sind dem Datenbankmanagementsystem (DBMS) mehrere Datenbanken auf unterschiedlichen Rechner-Knoten zugeordnet. Eine der Datenbanken fungiert als Master, hier werden die Datenbankinhalte verändert. Das Replikationssystem verteilt anschließend die datenverändernden SQL-Kommandos auf die anderen Datenbanken, die diese Änderungen lokal auf ihren Tabellen nachvollziehen. Es handelt sich hierbei also um eine asynchrone Replikation der SQL-Kommandos.

Ein bevorzugtes Einsatzgebiet von MySQL ist die Datenspeicherung für Web-Services. MySQL wird häufig in Verbindung mit dem Webserver Apache und PHP eingesetzt.

Einige Webdienste bedienen sich dieser Architektur. Sie betreiben mehrere hundert MySQL-Server, über die die Zugriffe aus dem Netz abgewickelt werden.

MySQL wird in vielen Produkten als eingebettetes Datenbanksystem eingesetzt.

MySQL ist mit mehr als 6 Millionen Installationen und über 35.000 Downloads pro Tag das populärste Open-Source-Datenbankverwaltungssystem der Welt.

Der MySQL Server und offizielle Bibliotheken sind wegen der Performance hauptsächlich in ANSI C/ANSI C++ implementiert.

Nameserver
Definition: Server zur Namensauflösung im Internet

Ein Nameserver ist ein Server, der Namensauflösung anbietet.

Die meisten Nameserver sind Teil vom Domain Name System, das auch im Internet benutzt wird.

Seite „Nameserver“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 11. August 2009, 07:07 UTC. URL: de.wikipedia.org/w/index.php (Abgerufen: 10. September 2009, 09:36 UTC)

PEAR
Definition: Bibliothek von Modulen und Erweiterungen für die Skriptsprache PHP

PHP Extension and Application Repository oder PEAR ist eine Bibliothek (oft engl. Library) von Modulen und Erweiterungen für die Skriptsprache PHP. Jeder Entwickler kann eigene Module via PEAR vertreiben, sofern er diese unter eine der fünf zugelassenen Open-Source-Lizenzen stellt. Ins Leben gerufen wurde PEAR 1999 durch Stig S. Bakken, seit August 2003 obliegt die Schirmherrschaft des Projektes der PEAR Group.

Die PEAR-Bibliothek bietet Skripte und Referenzimplementierungen, die Standardlösungen für Anwendungsgebiete in der Entwicklung von PHP-Applikationen anbieten. Entwickler finden hier eine Anlaufstelle, um nach freien Implementierungen zu suchen, die erfolgreich im Einsatz sind. PEAR ist in Bezug auf PHP vergleichbar mit Standardbibliotheken wie die „Standard C Library“ für C, dem Swing-Framework für Java oder dem Projekt CPAN für Perl.

Die Programmmodule und Erweiterungen verkürzen den Entwicklungsprozess von PHP-Anwendungen erheblich, da sie dem Programmierer viele Standard-Aufgaben abnehmen. Hierdurch wird auch ein höheres Maß an Sicherheit bei der Anwendungsentwicklung erzeugt, da der Entwickler auf qualitätsgesicherte Standardkomponenten zurückgreift.

PEAR folgt dem Prinzip des CPAN-Modell, das aus Perl bekannt ist: Es gibt Basisobjekte und Pakete, die Wiederverwendung in den Bibliotheken finden und Redundanzen in der Softwareentwicklung vermeiden.

Die einzelnen in PEAR enthaltenen Projekte (im Kontext von PEAR „Pakete“, engl. packages) werden von Einzelpersonen oder kleinen Entwickler-Gruppen nach einheitlichen Standards erstellt, weiterentwickelt, getestet und die Qualität gesichert.

PEAR enthält unter anderem Module zur Authentifizierung von Benutzern, für Caching, Datenbankzugriffe, Verschlüsselung, Konfiguration, HTML, Web Services, XML-RPC und XML.

Alle Projekte stehen als Open Source zur Verfügung und können mit dem PEAR-Installer (der bei aktuellen PHP-Versionen seit 4.3.0 mitgeliefert wird) sehr einfach auf dem eigenen Webserver installiert werden. PEAR bietet Installationsmechanismen, die per Kommandozeile Pakete verwalten können (hinzufügen, erneuern, entfernen). Somit lassen sich Abhängigkeiten in den genutzten Paketen kontrollieren und einheitliche Systemarchitekturen werden ermöglicht.

Zitiert aus: Seite „PHP Extension and Application Repository“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 25. Juni 2009, 03:03 UTC. URL: de.wikipedia.org/w/index.php (Abgerufen: 10. September 2009, 09:15 UTC)

Peering
Definition: Zusammenschluss von IP-Netzwerken

Unter dem Begriff Peering (engl. peer = gleichrangig) versteht man einen direkten Zusammenschluss von IP-Netzwerken, um Datenaustausch (Traffic) zwischen zwei Peering-Partnern (z. B. Providern) zu routen.

Seite „Peering“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 19. April 2009, 15:05 UTC. URL: de.wikipedia.org/w/index.php (Abgerufen: 10. September 2009, 10:33 UTC)

Perl
Definition: Programmiersprache für Webanwendungen

Perl ist eine freie, plattformunabhängige und interpretierte Programmiersprache (Skriptsprache), die mehrere Programmierparadigmen unterstützt.

Der Linguist Larry Wall entwarf sie 1987 als Synthese aus C, awk, den UNIX-Befehlen und anderen Einflüssen. Ursprünglich als Werkzeug zur Verarbeitung und Manipulation von Textdateien insbesondere bei System- und Netzwerkadministration vorgesehen (zum Beispiel Auswertung von Logdateien), hat Perl auch bei der Entwicklung von Webanwendungen und in der Bioinformatik weite Verbreitung gefunden. Traditionell stark ist Perl auch in der Finanzwelt, bei der Verarbeitung von Datenströmen verschiedenartiger Nachrichtenquellen. Hauptziele sind eine schnelle Problemlösung und größtmögliche Freiheit für Programmierer. Die Bearbeitung von Texten mit Hilfe regulärer Ausdrücke sowie viele frei verfügbare Module, die an einem zentralen Ort (CPAN) gesammelt werden, sind Stärken der Sprache.

Perl wurde für den praktischen Einsatz entwickelt und konzentriert sich daher auf schnelle und einfache Programmierbarkeit, Vollständigkeit und Anpassbarkeit. Diese Philosophie drückt sich in den folgenden Schlagworten oder Phrasen aus, die meist von Larry Wall stammen.

Zitiert aus: Seite „Perl (Programmiersprache)“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 23. August 2009, 23:54 UTC. URL: de.wikipedia.org/w/index.php (Abgerufen: 10. September 2009, 08:18 UTC)

PHP
Definition: Programmiersprache für Webseiten

PHP (rekursives Akronym für „PHP: Hypertext Preprocessor“, Backronym aus „Personal Home Page Tools“) ist eine Skriptsprache mit einer an C angelehnten Syntax, die hauptsächlich zur Erstellung dynamischer Webseiten oder Webanwendungen verwendet wird. PHP ist Open-Source-Software.

PHP zeichnet sich besonders durch die leichte Erlernbarkeit, die breite Datenbankunterstützung und Internet-Protokolleinbindung sowie die Verfügbarkeit zahlreicher, zusätzlicher Funktionsbibliotheken aus. Es existieren beispielsweise Programmbibliotheken, um Bilder und Grafiken zur Einbindung in Webseiten dynamisch zu generieren.

PHP ist ein System, das PHP-Code serverseitig verarbeitet. Das bedeutet, dass der Quelltext nicht an den Browser übermittelt wird, sondern an einen Interpreter auf dem Webserver. Erst die Ausgabe des PHP-Interpreters wird an den Browser geschickt. In den meisten Fällen ist dies ein HTML-Dokument, wobei es mit PHP aber auch möglich ist, andere Dateitypen, wie Bilder oder PDF-Dateien, zu generieren.

Die serverseitige Ausführung bietet einige Vorteile. Beim Client (Browser) sind keine Besonderheiten erforderlich, so können keine Inkompatibilitäten auftreten wie bei den verschiedenen Ausprägungen von JavaScript. Der PHP-Quelltext bleibt auf dem Server und nur die generierten Daten sind für den Besucher sichtbar. Gleiches gilt für andere Ressourcen wie Datenbanken, die daher keine direkte Verbindung zum Client benötigen.

zitiert aus: Seite „PHP“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 8. September 2009, 02:47 UTC. URL: de.wikipedia.org/w/index.php (Abgerufen: 10. September 2009, 08:13 UTC)

phpMyAdmin
Definition: Anwendung zur Administration von MySQL-Datenbanken

phpMyAdmin ist eine freie PHP-Applikation zur Administration von MySQL-Datenbanken. Die Administration erfolgt über HTTP mit einem Browser. Daher können auch Datenbanken auf fremden Rechnern über eine Netzwerkverbindung oder über das Internet administriert werden. Für die Nutzung des Programms sind keine Kenntnisse in SQL notwendig, da die Applikation nach dem WYSIWYG-Verfahren arbeitet.

Zitiert aus: Seite „PhpMyAdmin“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 10. August 2009, 13:12 UTC. URL: de.wikipedia.org/w/index.php (Abgerufen: 10. September 2009, 09:17 UTC)

POP3
Definition: Post Office Protocol: Übertragungsprotokoll für Emails vom Email-Server

Das Post Office Protocol (POP) ist ein Übertragungsprotokoll, über welches ein Client Emails von einem Email-Server abholen kann. Version 3 (POP3) wird im RFC 1939 beschrieben. POP3 ist ein ASCII-Protokoll, wobei die Steuerung der Datenübertragung durch Kommandos geschieht, die standardmäßig an den Port 110 geschickt werden.

Eine ständige Verbindung zum Mailserver ist bei POP3 nicht notwendig. Die Verbindung zum Server wird bei Bedarf vom Client aufgebaut und danach wieder beendet.

POP3 erlaubt das Auflisten, Abholen und Löschen von Emails am Email-Server. Für weitere Funktionalitäten wie hierarchische Mailboxen direkt am Mailserver, Zugriff auf mehrere Mailboxen während einer Sitzung, Vorselektion der Emails, usw. müssen Protokolle wie IMAP verwendet werden.

Als Gegenstück zu POP3 zum Versenden von E-Mails ist üblicherweise in Clients und Servern das Simple Mail Transfer Protocol (SMTP) implementiert.

Zitiert:

Seite „Post Office Protocol“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 30. April 2009, 18:24 UTC. URL: de.wikipedia.org/w/index.php (Abgerufen: 10. September 2009, 07:05 UTC)

Provider
Definition: Anbieter von Domains, Webspace und Servern

Internetdienst(e)anbieter oder Internetdienstleister (engl.: Internet Service Provider, abgekürzt ISP), im deutschsprachigen Raum auch oft nur Provider, weniger häufig auch nur Internetanbieter oder Internetprovider genannt, sind Anbieter von Diensten, Inhalten oder technischen Leistungen, die für die Nutzung oder den Betrieb von Inhalten und Diensten im Internet erforderlich sind.

Seite „Internetdienstanbieter“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 26. August 2009, 19:44 UTC. URL: de.wikipedia.org/w/index.php (Abgerufen: 10. September 2009, 10:50 UTC)

Python
Definition: Programmiersprache für Webanwendungen

Python ist eine Programmiersprache, die mehrere Programmierparadigmen ermöglicht. So werden objektorientierte, aspektorientierte und funktionale Programmierung unterstützt.

Python wurde mit dem Ziel entworfen, möglichst einfach und übersichtlich zu sein. Dies soll durch zwei Maßnahmen erreicht werden: Zum einen kommt die Sprache mit relativ wenigen Schlüsselwörtern aus, zum anderen ist die Syntax reduziert und auf Übersichtlichkeit optimiert. Dies führt dazu, dass Python eine Sprache ist, in der schnell und einfach programmiert werden kann. Sie ist daher besonders dort geeignet, wo Übersichtlichkeit und Lesbarkeit des Codes eine herausragende Rolle spielen – zum Beispiel in der Teamarbeit, bei Beschäftigung mit dem Quelltext nach längeren Pausen oder bei Programmieranfängern.

Durch die Möglichkeit, auch Programme anderer Sprachen als Modul einzubetten, werden viele Nischen in der Programmierung abgedeckt. Bei Bedarf lassen sich so beispielsweise zeitkritische Teile durch maschinennah in C programmierte Routinen ersetzen, oder Python kann als Skriptsprache eines anderen Programms dienen (Beispiele: OpenOffice.org, Blender, Cinema 4D, Maya, PyMOL, SPSS und GIMP).

Python ist eine Multiparadigmensprache. Das heißt, Python zwingt den Programmierer nicht zu einem einzigen bestimmten Programmierparadigma, sondern erlaubt es, das für die jeweilige Aufgabe am besten geeignete Paradigma zu wählen. Objektorientierte und strukturierte Programmierung werden vollständig unterstützt, weiterhin gibt es Spracheigenschaften für funktionale und aspektorientierte Programmierung.

Die Datentypen werden dynamisch verwaltet; eine statische Typprüfung (wie z. B. bei C++) gibt es nicht. Die Freigabe nicht mehr benutzter Speicherbereiche erfolgt durch automatische Speicherbereinigung (garbage collection). Unicode-Unterstützung existiert seit Version 2.0.

Zitiert aus: Seite „Python (Programmiersprache)“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 7. September 2009, 22:20 UTC. URL: de.wikipedia.org/w/index.php (Abgerufen: 10. September 2009, 08:20 UTC)

RAID
Definition: höhere Datenverfügbarkeit bei Ausfall einzelner Festplatten

Der Begriff RAID steht für englisch redundant array of independent disks (deutsch: Redundante Anordnung unabhängiger Festplatten, ursprünglich: redundant array of inexpensive disks, deutsch: Redundante Anordnung kostengünstiger Festplatten, was aus Marketinggründen aufgegeben wurde). Ein RAID-System dient zur Organisation mehrerer physischer Festplatten eines Computers zu einem logischen Laufwerk, das eine höhere Datenverfügbarkeit bei Ausfall einzelner Festplatten und/oder einen größeren Datendurchsatz erlaubt als ein einzelnes physisches Laufwerk. Während die meisten in Computern verwendeten Techniken und Anwendungen darauf abzielen Redundanzen (das Vorkommen doppelter Daten) zu vermeiden, werden bei RAID-Systemen redundante Informationen gezielt erzeugt, damit beim Ausfall einzelner Komponenten das RAID als Ganzes seine Integrität und Funktionalität behält.

Seite „RAID“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 8. September 2009, 02:37 UTC. URL: de.wikipedia.org/w/index.php (Abgerufen: 10. September 2009, 10:43 UTC)

 

Ruby
Definition: Objektorientierte Scriptsprache

Ruby (engl. für Rubin) ist eine moderne, vielseitige höhere Programmiersprache, die Mitte der Neunziger Jahre vom Japaner Yukihiro Matsumoto entworfen wurde.

Ruby ist interpretiert und objektorientiert, unterstützt aber mehrere weitere Programmierparadigmen (unter anderem Prozedurale und Funktionale Programmierung sowie Nebenläufigkeit), bietet dynamische Typisierung, Reflexion und Automatische Speicherbereinigung.

Ruby ist eine objektorientierte Sprache. Die Sprache wurde aber ähnlich wie C++ als „Multiparadigmen-Sprache“ entworfen. Das bedeutet, dass es dem Entwickler offen steht, weitere Programmierparadigmen zur Erstellung seiner Programme zu nutzen. Die verbreitetsten Paradigmen sollen im Folgenden beschrieben werden.

Zitiert aus: Seite „Ruby (Programmiersprache)“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 3. September 2009, 13:11 UTC. URL: de.wikipedia.org/w/index.php (Abgerufen: 10. September 2009, 08:26 UTC)

Einträge 21 bis 40 von 67

< zurück Seite 1 Seite 2 Seite 3 Seite 4 vor >