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Addon
Definition: Erweiterung

Ein Add-on (von engl. to add „hinzufügen“, auf Deutsch etwa „Erweiterungspack“ oder „Erweiterung“) ist ein optionales Modul, welches bestehende Hard- oder Software ergänzt oder erweitert.

Zitiert aus: Seite „Add-on“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 30. August 2009, 12:57 UTC. URL: de.wikipedia.org/w/index.php (Abgerufen: 10. September 2009, 08:56 UTC)

Apache
Definition: Webserver

Der Apache HTTP Server ist ein Produkt der Apache Software Foundation und der meistbenutzte Webserver im Internet.

Neben Unix und Linux unterstützt Apache auch Win32, NetWare sowie eine Vielzahl weiterer Betriebssysteme. In Version 2.0 wurde die Stabilität und Geschwindigkeit des Servers – vor allem auch auf Nicht-Unix-Systemen – erheblich verbessert: Die Bibliothek Apache Portable Runtime (APR) stellt eine Verallgemeinerung wichtiger Systemaufrufe zur Verfügung, sodass die individuellen Stärken des jeweiligen Betriebssystems ausgenutzt werden können. Hinzu kommen verschiedene Multiprocessing-Module (MPM), die je nach Plattform unterschiedliche Lösungen für die gleichzeitige Bedienung mehrerer Client-Anfragen anbieten: Beispielsweise setzt das MPM prefork für klassische Unix-Systeme auf Forking von Prozessen, während mpm_winnt für die unter Windows empfehlenswerteren Threads optimiert ist.

Der Apache-Webserver ist modular aufgebaut: Durch entsprechende Module kann er beispielsweise die Kommunikation zwischen Browser und Webserver verschlüsseln (mod_ssl), als Proxyserver eingesetzt werden (mod_proxy) oder komplexe Manipulationen von HTTP-Kopfdaten (mod headers) und URLs (mod_rewrite) durchführen.

Der Apache bietet die Möglichkeit, mittels serverseitiger Skriptsprachen Webseiten dynamisch zu erstellen. Häufig verwendete Skriptsprachen sind PHP, Perl oder Ruby. Diese sind kein Bestandteil des Webservers, sondern müssen ebenfalls entweder als Module eingebunden werden oder über das CGI angesprochen werden. Über das bei der Apache-Installation enthaltene mod_include kann Server Side Includes (SSI) ausgeführt werden. Damit ist es möglich, einfache dynamische Webseiten zu erstellen und den Verwaltungsaufwand von statischen Webseiten zu minimieren.

Seite „Apache HTTP Server“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 29. August 2009, 16:47 UTC. URL: de.wikipedia.org/w/index.php (Abgerufen: 10. September 2009, 10:37 UTC)

Autoresponder
Definition: Email, die automatisch als Antwort auf eine eingehende Email an den Absender gesendet wird

Autoreply ist eine aus dem Englischen entlehnte Bezeichnung für eine E-Mail, die automatisch (auto) als Antwort (engl.: reply) auf ein Ereignis (in der Regel eine eingehende E-Mail) versendet wird. Der Mechanismus, der ein solches Autoreply erzeugt, wird als Autoresponder bezeichnet und ist eine Sonderform eines Mail-Robots.

Autoreplys werden in unterschiedlichen Bereichen eingesetzt, zum Beispiel zur Bestätigung von Bestellvorgängen oder Änderungen an Mailinglisten oder für Unzustellbarkeits- oder Abwesenheits-Nachrichten (out of office reply).

Bei Bestell- oder Buchungsbestätigungen handelt es sich in der Regel nicht um Autoreplys sondern um (automatisch generierte) Bestätigungen, die etwa von einer Webshop-Software abgesandt werden. Auch aus Textbausteinen zusammengesetzte Mails sind keine Autoreplys, da der Absender die Bausteine manuell auswählt, bevor er die Mail abschickt.

Zitiert aus: Seite „Autoreply“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 20. Juli 2009, 21:55 UTC. URL: de.wikipedia.org/w/index.php (Abgerufen: 10. September 2009, 09:50 UTC)

Backup
Definition: Sicherung / Datensicherung

Datensicherung (engl.: Backup) bezeichnet das teilweise oder gesamte Kopieren der in einem Computersystem vorhandenen Daten auf ein alternatives (häufig transportables) Speichermedium. Sie kann ebenfalls auf einem so genannten Internetspeicher als Online Backup erfolgen.

Die auf dem Speichermedium gesicherten Daten werden als Sicherungskopie, oft auch kurz als Backup, bezeichnet. Die Wiederherstellung der Originaldaten aus einer Sicherungskopie bezeichnet man als Datenwiederherstellung, Datenrücksicherung oder Restore.

Seite „Datensicherung“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 2. September 2009, 09:03 UTC. URL: de.wikipedia.org/w/index.php (Abgerufen: 10. September 2009, 10:41 UTC)

Browser
Definition: Computerprogramme zum Betrachten von Webseiten

Webbrowser, oder allgemein auch Browser (engl. to browse ‚schmökern, umsehen‘, auch ‚abgrasen‘) sind spezielle Computerprogramme zum Betrachten von Webseiten im World Wide Web oder allgemein von Dokumenten und Daten. Das Durchstöbern des World Wide Webs beziehungsweise das aufeinanderfolgende Abrufen beliebiger Hyperlinks als Verbindung zwischen Webseiten mit Hilfe solch eines Programms wird auch als Internetsurfen bezeichnet. Neben HTML-Seiten können Webbrowser verschiedene andere Arten von Dokumenten anzeigen. Webbrowser stellen die Benutzeroberfläche für Webanwendungen dar.

Die verbreitetsten Webbrowser sind Windows Internet Explorer, Firefox, Safari, Opera und Google Chrome.

Browser werden hauptsächlich auf PCs eingesetzt. Aber auch mobile Endgeräte (PDAs, Smartphones) verfügen über Browsersoftware für den Zugriff auf das World Wide Web. Mobile Browser sind zum Beispiel IE-mobile, Fennec, Minimo und Safari.

Aufgrund ihrer großen Verbreitung haben Webbrowser eine wichtige Funktion als so genannte Thin Clients von Webanwendungen (siehe Schichtenarchitektur).

Mit dem fortschreitenden Trend zum Internet und später Multimedia wandelte sich der Webbrowser zur zentralen Anwendersoftware auf einem heute üblichen PC. Heutige Browser zeigen Inhalte wie Computergrafiken, Musik, Radio oder Filme und benutzen dazu ggf. externe Bausteine, wie Java-Applets oder so genannte Plug-ins.

Zudem lassen sich damit Programme oder Dateien auf den PC laden (herunterladen), um sie dort zu speichern und gegebenenfalls zu einem späteren Zeitpunkt zu öffnen oder auszuführen.

Zitiert aus: Seite „Webbrowser“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 4. September 2009, 10:15 UTC. URL: de.wikipedia.org/w/index.php (Abgerufen: 10. September 2009, 08:37 UTC)

 

CatchAll
Definition:

Als Catch-all (auch Catch-all-Weiterleitung) wird eine Mailweiterleitung und/oder eine damit verbundene Mailbox bezeichnet, in der alle E-Mails, die an eine Domain gehen, zusammenlaufen, deren E-Mail-Adresse nicht existiert.

Ist zum Beispiel auf einem Server eine Catch-all-Weiterleitung für die Domain foobar.xy eingerichtet, und eine E-Mail an beispiel@foobar.xy geht auf dem Server ein, läuft diese E-Mail direkt in eine Mailbox, auch wenn die E-Mail-Adresse dem Server/MTA nicht bekannt ist. Kurz gesagt: Alle E-Mails an E-Mail-Adressen @foobar.xy, also *@foobar.xy, laufen in der gleichen Mailbox zusammen.

Ist eine Catch-all-Funktion für eine Internetdomain eingerichtet, hat dies zur Folge, dass jedwede als Sublevel-Domain eingegebene Zeichenfolge auf einen bestimmten Host, etwa die Secondlevel-Domain weitergeleitet wird. Das besondere an der Catch-all-Funktion ist, dass obwohl die Sublevel-Domain physisch nicht existent ist, eine Weiterleitung auf einen eingerichteten Host stattfindet, unabhängig davon, welche Zeichenfolge als Subdomain eingeben wird. Bsp: Für die Domain „catchall.de“ ist eine Catch-all-Funktion eingerichtet. Der User gibt „xyz.catchall.de“ in seinen Browser ein. Es erfolgt ein Weiterleitung auf „catchall.de“, obwohl es die Subdomain „xyz“ nicht gibt.

Allerdings ist Vorsicht bei der Verwendung einer Catch-all-Funktion geboten. Es können Markenrechte durch die Weiterleitung verletzt werden. Dies wird für den Fall anzunehmen sein, dass die Secondlevel-Domain rein beschreibend ist (zum Beispiel „warenhaus.de“) und bei der Eingabe einer geschützten Bezeichnung eine Weiterleitung auf die Seite des Domaininhabers erfolgt (zum Beispiel „quelle.warenhaus.de“). Da der Internetnutzer nicht weiß, dass jedwede Zeichenfolge weitergeleitet wird, wird er davon ausgehen, dass das Unternehmen Quelle unter der Domain „warenhaus.de“ Produkte anbietet oder zumindest wirtschaftlich verbunden ist. Dies kann bereits zur Annahme einer Markenverletzung genügen. Entsprechend haben deutsche Gerichte im Hinblick auf eine Namensverletzung entschieden. In Österreich hat der OGH die Catch-all-Funktion zwar nicht als Markenverletzung eingestuft, jedoch die Wettbewerbswidrigkeit unter dem Gesichtspunkt einer unzulässigen Kanalisierung von Kundenströmen angenommen. Eine Übersicht über die markenrechtliche Beurteilung findet sich bei Maassen/Psczolla in MarkenR 07/08 2006, S. 304–309.

Nicht nur für Secondlevel-Domains gibt es solche Catch-all-Funktionen. So werden zum Beispiel alle unbekannten .cm-Domains (Kamerun) auf „agoga.com“ weitergeleitet.

Zitiert aus: Seite „CatchAll“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 22. Januar 2009, 17:40 UTC. URL: de.wikipedia.org/w/index.php (Abgerufen: 10. September 2009, 09:45 UTC)

chmod
Definition: Ermöglicht das Ändern von Dateizugriffsrechten

chmod (von englisch: change mode) ist ein Kommandozeilenprogramm unter Unix, mit dem sich die klassischen Unix-Dateiattribute (Zugriffsrechte) verändern lassen. Das chmod-Kommando gibt es bereits seit der ersten Version des AT&T-Unix (Ende der 1970er Jahre).

Die Attributsänderungen lassen sich nur von dem Besitzer der Datei oder dem root-Benutzer durchführen.

Seite „Chmod“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 26. Mai 2009, 00:46 UTC. URL: de.wikipedia.org/w/index.php (Abgerufen: 10. September 2009, 10:57 UTC)

CMS
Definition: System, das die gemeinschaftliche Erstellung und Bearbeitung von Inhalt, bestehend aus Text- und Multimedia-Dokumenten, ermöglicht und organisiert

Ein Content-Management-System (kurz: CMS, übersetzt: Inhaltsverwaltungssystem) ist ein System, das die gemeinschaftliche Erstellung und Bearbeitung von Inhalt, bestehend aus Text- und Multimedia-Dokumenten, ermöglicht und organisiert, meist für das World Wide Web. Ein Autor kann ein solches System auch ohne Programmier- oder HTML-Kenntnisse bedienen. Der darzustellende Informationsgehalt wird in diesem Zusammenhang als Content (Inhalt) bezeichnet.

Für Systeme oder Module, die ausschließlich Web-Anwendungen dienen, wird teils der Begriff Web-Content-Management-System oder WCMS benutzt. Damit wird der Unterschied zu jenen Systemen etwa im Verlagsbereich verdeutlicht, die neben dem Web auch andere Ausgabemedien bedienen, etwa Print oder Radio. Web-Content-Management kann auch als eine Komponente im Enterprise-Content-Management gesehen werden.

Besonderer Wert wird bei CMS auf eine medienneutrale Datenhaltung gelegt. So kann ein Inhalt auf Wunsch beispielsweise als PDF- oder als HTML-Dokument abrufbar sein; die Formate werden gegebenenfalls erst bei der Abfrage aus der Datenbank generiert. Je nach Anwendung kann auch eine Rechteverwaltung zum Einsatz kommen.

Eine Anwendung von CM-Systemen im Medienbereich ist ein Redaktionssystem.

Zitiert aus: Seite „Content-Management-System“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 5. September 2009, 07:51 UTC. URL: de.wikipedia.org/w/index.php (Abgerufen: 10. September 2009, 08:54 UTC)

Colocation
Definition: angemieteten Raum oder Platz in einem Rechenzentrum, um dort eigene Hosts unterzubringen

Unter einer Colocation versteht man den angemieteten Raum oder Platz in einem Rechenzentrum, um dort eigene Hosts unterzubringen (engl. to host) und dort zu betreiben.

Unternehmen schaffen sich eine sogenannte Colocation an, um die breitbandigen und redundanten Anbindungen der Rechenzentren nutzen zu können. Eine Colocation ist dabei meistens eine günstige Alternative zu einer eigenen breitbandigen Standleitung und bietet darüber hinaus eine optimale Unterbringung der Server in extra dafür gebauten Räumen. In der Regel werden die in der Colocation untergebrachten Server im Problemfall auch vom fachkundigen Personal rund um die Uhr betreut. Colocation ist meist wirtschaftlicher bei zugleich besseren Unterbringungsbedingungen.

Cookie
Begriff für: Cookies sind kleine Textdateien für den Browser.

Cookies sind kleine Textdateien mit Informationen, die beim Aufruf einer Webseite auf der Festplatte des Benutzers gespeichert werden. Sie enthalten Informationen über die besuchte Seite und sind oft für Inhalte mit passwortgeschützten Zugriff notwendig.

Cron
Definition: Jobsteuerung, die wiederkehrende Aufgaben (cronjobs) automatisch zu einer bestimmten Zeit ausführen kann

Der cron-Daemon ist eine Jobsteuerung von Unix bzw. unixartigen Betriebssystemen wie Linux, BSD oder Mac OS X, die wiederkehrende Aufgaben (cronjobs) automatisch zu einer bestimmten Zeit ausführen kann.

Häufig führt der Cron-Daemon wichtige Programme für die Instandhaltung des Systems aus, wie zum Beispiel Dienste für das regelmäßige Archivieren und Löschen von Logdateien.

Seite „Cron“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 10. September 2009, 06:07 UTC. URL: de.wikipedia.org/w/index.php (Abgerufen: 10. September 2009, 09:20 UTC)

Datacenter
Definition: Räumlichkeiten, in denen die zentrale Rechentechnik untergebracht ist

Mit Rechenzentrum bezeichnet man sowohl das Gebäude bzw. die Räumlichkeiten, in denen die zentrale Rechentechnik (z. B. Rechner aber auch die zum Betrieb notwendige Infrastruktur) einer oder mehrerer Unternehmen bzw. Organisationen untergebracht sind, als auch die Organisation selbst, die sich um diese Computer kümmern. Ihr kommt damit eine zentrale Bedeutung in der Unternehmens-EDV zu. Man spricht häufig vom Herzstück eines Unternehmens.

Die gängige Abkürzung ist RZ, organisationsabhängig kann mit ZER (zentrale Einrichtung Rechenanlagen) ebenfalls ein Rechenzentrum gemeint sein.

Moderne Rechenzentren stellen eine hochredundante Infrastruktur bereit, in der Server mit minimalen geplanten Ausfallzeiten arbeiten können. Sämtliche für den Betrieb benötigten Anlagen sind mehrfach vorhanden. Beispielsweise sorgen Klimageräte für die dringend benötigte Kühlung der Hochleistungsrechner, es werden allerdings mehr Geräte genutzt als für die im normalen Betrieb abzugebende Wärmemenge benötigt würden. Auf diese Weise können regelmäßig einzelne Aggregate gewartet werden, ohne dass es Auswirkungen auf den gesamten Betrieb hat. Die gleiche Anforderung für die Bereitstellung der Stromversorgung zu erfüllen, ist jedoch deutlich aufwändiger. Moderne hochwertige Server besitzen üblicherweise zwei Netzteile, die unabhängig voneinander den gesamten Server versorgen können. Diese Netzteile werden in einer Kreuzverkabelung mit unterschiedlichen Stromführungen verbunden. Auf diese Weise kann jeweils eine Seite der Stromversorgung gewartet werden, ohne die Server zu stören. Jede Stromversorgung umfasst eine eigene USV und eigene Netzersatzanlagen, deren Wartung somit ebenfalls keine Ausfallzeiten erzeugt. Geräte mit nur einem Netzteil würden dann einen Single Point of Failure darstellen, wenn sie nicht mittels eines automatischen Transferschalters mit der jeweils stromführenden Schiene verbunden werden. Abgeschlossen wird diese Installation mittels eines doppelten (redundanten) Anschlusses der Stromversorgung an unterschiedliche Transformatoren und getrennte Netzbereiche des lokalen Energieversorgungsunternehmens. Wartungen an dieser Infrastruktur sind, trotz der Eigenschaft dass nun erst nach 3 bis 5 aufeinander folgender Fehler eine Störung möglich wird, noch immer sorgfältig zu planende und abzustimmende kritische Eingriffe, da Fehlhandlungen der Infrastruktur-Adminstration hier noch nicht automatisiert abgefangen werden können.

Zitiert aus: Seite „Rechenzentrum“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 23. August 2009, 16:44 UTC. URL: de.wikipedia.org/w/index.php (Abgerufen: 10. September 2009, 10:21 UTC)

DNS
Begriff für: Domain Name System: Hauptaufgabe ist die Beantwortung von Anfragen zur Namensauflösung

Das Domain Name System (DNS) ist einer der wichtigsten Dienste im Internet. Seine Hauptaufgabe ist die Beantwortung von Anfragen zur Namensauflösung.

In Analogie zu einer Telefonauskunft soll DNS bei Anfrage mit einem Hostnamen (dem „Adressaten“ im Internet – zum Beispiel www.example.org) als Antwort die zugehörige IP-Adresse (die „Anschlussnummer“ – zum Beispiel 192.0.2.42) nennen.

Das DNS ist ein weltweit auf tausende von Servern verteilter hierarchischer Verzeichnisdienst, der den Namensraum des Internets verwaltet. Dieser Namensraum ist in so genannte Zonen unterteilt, für die jeweils unabhängige Administratoren zuständig sind. Für lokale Anforderungen – etwa innerhalb eines Firmennetzes – ist es auch möglich, ein vom Internet unabhängiges DNS zu betreiben.

Hauptsächlich wird das DNS zur Umsetzung von Domainnamen in IP-Adressen („forward lookup“) benutzt. Dies ist vergleichbar mit einem Telefonbuch, das die Namen der Teilnehmer in ihre Telefonnummer auflöst. Das DNS bietet somit eine Vereinfachung, weil Menschen sich Namen weitaus besser merken können als Zahlenkolonnen. So kann man sich einen Domainnamen wie example.org in der Regel leichter merken als die dazugehörende IP-Adresse 208.77.188.166. Dieser Punkt gewinnt im Zuge der Einführung von IPv6 noch an Bedeutung, denn dann werden einem Namen jeweils IPv4- und IPv6-Adressen zugeordnet, so löst der Name www.kame.net in die IPv4-Adresse 203.178.141.194 und die IPv6-Adresse 2001:200:0:8002:203:47ff:fea5:3085 auf.

Ein weiterer Vorteil ist, dass IP-Adressen – etwa von Web-Servern – relativ risikolos geändert werden können. Da Internetteilnehmer nur den (unveränderten) DNS-Namen ansprechen, bleiben ihnen Änderungen der untergeordneten IP-Ebene weitestgehend verborgen. Da einem Namen auch mehrere IP-Adressen zugeordnet werden können, kann sogar eine einfache Lastverteilung per DNS (Load Balancing) realisiert werden.

Zitiert aus: Seite „Domain Name System“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 9. September 2009, 17:52 UTC. URL: de.wikipedia.org/w/index.php (Abgerufen: 10. September 2009, 09:02 UTC)

Domain
Definition: Internetadresse unter der Webinhalte erreichbar sind

Eine Domain (auch Domäne) dient der Identifikation von Internetseiten (z. B. bezeichnung.de) und besteht aus einer individuellen Bezeichnung gefolgt von einem Punkt und einer länder- oder organisationsspezifischen Kennung (Top-Level-Domain, etwa .de für Deutschland); häufig ist der Bezeichnung das typische Präfix www. vorangestellt. Technisch gesehen handelt es sich um einen Namensraum, der zusammen mit dem Hostnamen dazu dient, Computer im Internet zu identifizieren, und der unter anderem Bestandteil des URLs einer Webseite ist (beispielsweise www.bezeichnung.de/thema.html). Domains stellen dabei einen zusammenhängenden Teilbereich des hierarchischen DNS-Namensraumes dar.

Zitiert aus: Seite „Domain“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 19. August 2009, 14:33 UTC. URL: de.wikipedia.org/w/index.php (Abgerufen: 10. September 2009, 08:59 UTC)

Download
Definition: Herunterladen von Dateien vom entfernten Server / Computer über das Internet

Herunterladen (ugs. runterladen) oder auch downloaden ist ein Begriff aus der elektronischen Datenverarbeitung. Es wird damit die Übertragung von Daten von einem Computer in einem Netzwerk oder im Internet zum eigenen Computer (Client) bezeichnet. Herunterladen oder ein Download ist somit das Gegenstück zum Hochladen bzw. einem Upload.

zitiert aus: Seite „Herunterladen“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 16. August 2009, 18:12 UTC. URL: de.wikipedia.org/w/index.php (Abgerufen: 10. September 2009, 10:03 UTC)

Email
Begriff für: Elektronische Post, die über Computernetzwerke oder das Internet versendet wird

Die (auch das) E-Mail (kurz Mail; von englisch: „electronic mail“; zu Deutsch: „die elektronische Post“ oder „der elektronische Brief“) bezeichnet eine auf elektronischem Weg in Computernetzwerken übertragene, briefartige Nachricht. Eindeutschungen wie „E-Brief“, „E-Post“, „Netzbrief“ oder „Elegramm“ sind weniger verbreitet.

E-Mail wird – noch vor dem World Wide Web – als wichtigster und meistgenutzter Dienst des Internets angesehen. Allerdings ist seit ungefähr 2002 über die Hälfte und seit 2007 mehr als 90 % des weltweiten E-Mail-Aufkommens auf Spam zurückzuführen.

Zitiert aus: Seite „E-Mail“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 9. September 2009, 11:30 UTC. URL: de.wikipedia.org/w/index.php (Abgerufen: 10. September 2009, 07:20 UTC)

Forwarder
Definition: Weiterleitung

Forwarder ist ein Begriff aus dem Englischen und heißt "Weiterleitung". So gibt es beispielsweise Email-Forwarder, was nicht anderes bedeutet, als Email-Weiterleitung.

FrontPage
Definition: Computerprogramm für die Erstellung von Webseiten

Microsoft FrontPage ist ein HTML-Editor für das Betriebssystem Microsoft Windows, der nach dem WYSIWYG-Prinzip arbeitet und sich besonders durch eine hohe Integration in die Officesuite, Microsoft Windows SharePoint Services von Microsoft sowie eine zuverlässige Verwaltung von Hyperlinks (Link Management) und Websites (Site Management) auszeichnet. Das Programm gehört zur Familie der Office-Produkte von Microsoft und ist in einigen Varianten des Office-Programmpakets enthalten. Im Herbst 2007 trat Microsoft Expression Web die Nachfolge von Microsoft FrontPage an.

Microsoft FrontPage wird als Client-Applikation unter Windows genutzt. In früheren Versionen wurde auch Apples Mac OS unterstützt. Diese Produktlinie wurde jedoch seit 1998 nicht mehr aktualisiert. Der Editor kann auf Websites, im FrontPage-Jargon als Webs bezeichnet, sowohl im lokalen Dateisystem bzw. freigegebenen Netzwerklaufwerken, als auch über HTTP mittels Benutzung eigenentwickelter serverseitiger "FrontPage Extensions" zugreifen. Besondere Funktionen bietet Frontpage in den aktuellen Versionen bei der Bearbeitung von Windows SharePoint Services-Webs und ermöglicht so umfangreiche Erweiterungen und Veränderungen von Windows SharePoint Services mit einfachen Mitteln.

Frontpage bietet eine Reihe von speziellen Funktionen, die durch Verwaltungsinformationen in Form von vti-Dateien, so genannten Bots oder/und XSLT ermöglicht werden. Einige dieser Funktionen ähneln dem Leistungsumfang, den professionelle, web-basierte Content-Management-Systeme besitzen, z. B. das automatische Generieren von Navigationselementen, das rasche und konsistente Wechseln des Erscheinungsbildes (Design) der gesamten Website oder die Volltextsuche über den gesamten Inhalt einer Website. Die Verwaltungsinformationen sind proprietär und werden ausschließlich von Microsoft FrontPage und einigen verwandten Microsoft-Produkten (z. B. Windows Sharepoint Services) genutzt. Auch die FrontPage Bots sind proprietär. Beide Technologien setzen teilweise eine spezielle Erweiterung auf dem Webserver, die so genannten FrontPage Server Extensions (FPSE), voraus. Auf gemietetem Webspace sind diese in den wenigsten Fällen vorhanden. Der von FrontPage erzeugte HTML-Code hält sich wenig an die Standards des W3C. In Dreamweaver gibt es deshalb eine Funktion, die es ermöglicht diesen proprietären Microsoft-Code zu entfernen.

Microsoft FrontPage eignet sich für die Verwaltung von kleineren und mittelgroßen Websites. Die Verwaltung größerer Websites mit einem Datenvolumen von rund 10 GB mit mehreren hunderttausend Objekten ist durch die Untergliederung in Webs, Subwebs und Nested Subwebs zwar ebenfalls möglich, jedoch verringert sich dabei der Benutzerkomfort und die Gewährleistung einer Design- und Link-Konsistenz wird zunehmend schwieriger.

In Office 2007 ist FrontPage nicht mehr enthalten. Es wird abgelöst von Microsoft Expression Web und dem kostenlosen Visual Web Developer Express zur Webseiten-Erstellung für das Internet und SharePoint-Designer zur Gestaltung von SharePoint-Seiten vornehmlich für das Intranet.

Die Microsoft FrontPage Server Extensions (FPSE) sind Erweiterungen, die den FrontPage-Client um zusätzliche Funktionen ergänzen. Die FPSE werden auf dem Webserver installiert und stehen für die Plattformen Microsoft Windows (Internet Information Services (IIS) bzw. früher Internet Information Server), sowie UNIX,(PHP) (Apache) unter einer proprietären Lizenz zur Verfügung.

Zitiert aus: Seite „Microsoft FrontPage“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 4. Juli 2009, 23:10 UTC. URL: de.wikipedia.org/w/index.php (Abgerufen: 10. September 2009, 09:26 UTC)

FTP
Definition: Netzwerkprotokoll zur Übertragung von Dateien über Internet

Das File Transfer Protocol (engl. für „Dateiübertragungsverfahren“, kurz FTP), ist ein im RFC 959 von 1985 spezifiziertes Netzwerkprotokoll zur Übertragung von Dateien über TCP/IP-Netzwerke. FTP ist in der Anwendungsschicht (Schicht 7) des OSI-Schichtenmodells angesiedelt. Es wird benutzt, um Dateien vom Server zum Client (Herunterladen), vom Client zum Server (Hochladen) oder clientgesteuert zwischen zwei Endgeräten zu übertragen. Außerdem können mit FTP Verzeichnisse angelegt und ausgelesen, sowie Verzeichnisse und Dateien umbenannt oder gelöscht werden.

Das FTP verwendet für die Steuerung und Datenübertragung jeweils separate Verbindungen: Eine FTP-Sitzung beginnt, indem vom Client zum Control Port des Servers (der Standard-Port dafür ist Port 21) eine TCP-Verbindung aufgebaut wird. Über diese Verbindung werden Befehle zum Server gesendet. Der Server antwortet auf jeden Befehl mit einem Statuscode, oft mit einem angehängten, erklärenden Text. Die meisten Befehle sind allerdings erst nach einer erfolgreichen Authentifizierung zulässig.

Für das Datenübertragungsverfahren wird ein FTP-Client benötigt, den man auch in vielen Browsern finden kann. Dieser sendet FTP-Kommandos an den Server, die durch die RFCs, die das FTP ausmachen, definiert werden. Davon zu unterscheiden sind die Kommandos für den zum Betriebssystem gehörenden Terminal-Client „ftp“, siehe auch FTP-Terminal-Client. WebFTP ist ein von Webservern angebotener Dienst, der den Zugriff auf FTP-Server auch über HTTP ermöglicht. Als Beispiel für die Syntax einer ftp-Adressierung im Browser: ftp://ftp_username:ftp_PWD@Servername

Zitiert aus: Seite „File Transfer Protocol“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 26. Juli 2009, 11:42 UTC. URL: de.wikipedia.org/w/index.php (Abgerufen: 10. September 2009, 09:08 UTC)

Header
Definition: Header enthält als Pflichtangabe lediglich eine Absenderangabe und das Datum der Erstellung der E-Mail

Eine Internet-E-Mail besteht aus dem Header (Kopfzeilen) und dem Body (dem eigentlichen Inhalt der Nachricht). Der Header enthält als Pflichtangabe lediglich eine Absenderangabe und das Datum der Erstellung der E-Mail. Darüber hinaus kann der Header einer E-Mail eine Reihe optionaler Angaben enthalten. In der Regel finden sich Informationen über den Weg, den die E-Mail genommen hat, über den Inhalt der Nachricht und deren Format sowie Angaben zu den Empfängern.

Der Header enthält keine für die technische Zustellung einer E-Mail notwendigen Informationen. Absender und Empfänger werden durch den Envelope Sender und Envelope To angegeben.

Seite „Header (E-Mail)“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 7. Juli 2009, 06:45 UTC. URL: de.wikipedia.org/w/index.php (Abgerufen: 10. September 2009, 10:55 UTC)

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